Podcast: Schluss mit unglücklich! - Antje Heimsoeth
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Unser Denken und Handeln – Tipps für Deinen Erfolg

Motivation - Unser Denken und Handeln - Antje Heimsoeth

Die letzten sechs Tage waren wieder gefüllt mit der Basisausbildung zum Mental Coach. In der Vorbereitung gehen mir dann immer viele Gedanken durch den Kopf und da möchte ich jetzt ein paar davon mit euch teilen.

In der Ausbildung geht es u.a. um die Themen Glück, Leistungssteigerung, Erfolg, Resilienz, mentale Stärke, emotionale Stärke, Zufriedenheit, Lebensfreude. Was brauche ich an inneren und äußeren Ressourcen, um all das zu erreichen? Was brauche ich an inneren und äußeren Ressourcen, um meine Ziele, um das, wo ich gerne hin will, zu erreichen, also zum Beispiel den Job eines Geschäftsführers, das Traumhaus, die Eigentum-Dachgeschosswohnung, einen neuen Beruf, ein Motorboot, eine Weltreise, …

Was brauche ich?

Hier fallen mir folgende Dinge dazu ein:

  • Ich brauche ganz viel Neugierde.
  • Es ist wichtig sich eine Vision zu überlegen und positive, interessante, aktive Ziele zu setzen und sich dann zu überlegen, welche Hindernisse könnten möglicherweise auf dem Weg dorthin auftauchen. Für mögliche Hindernisse Handlungsstrategien festlegen und es braucht Motivation.
  • Es braucht die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen.
  • Es braucht Disziplin, hart arbeiten, Frustrationstoleranz und das Verlassen der eigenen Komfortzone.
  • Es braucht Beziehungsmanagement, ein positives Umfeld. Es braucht Förderer und Unterstützer. Förderer sind Menschen, die mir Komplimente machen und Herausforderer sind Menschen, die mir auf der Basis von Wertschätzung in der Sache Rückmeldung geben und sagen: Hey, überprüfe in der und der Sache noch mal dein Vorgehen.
  • Ich brauche Lösungsfindungskompetenz und Kreativität.
  • Ich darf lernen mit Niederlagen, Scheitern und Fehlern konstruktiv umzugehen und aus diesen zu lernen.

Glück und Erfolg hat ganz viel zu tun mit unserem Handeln und unserem Denken.
Und das wiederum bedeutet, ganz viele Fragen zu stellen. Fragen in dem Fall nicht an Dritte, sondern sich selbst zu hinterfragen.
Was genau will ich erreichen? Was sind Vorteile des Verhaltens, das ich momentan noch zeige. Welche möglichen Konsequenzen und Auswirkungen hat mein heutiges Verhalten auf meine Zukunft, meinen Beruf, mein Leben. Was spricht gegen eine Veränderung? Was sind die Ursachen für mein Problem usw. usw. usw.?

Schriftlich

Ich halte meine Teilnehmer immer dazu an, möglichst viel mitzuschreiben, denn das, was wir schriftlich niederlegen, das bleibt. Zudem hilft es uns Dinge klarer zu bekommen. Also schreibt eure Gedanken, Ziele und Antworten auf, sei es ganz normal in Textform von oben nach unten, sei es als Mindmap oder als Zeichnung.
Zum Hinterfragen gehört auch, dass du nicht alles, was du denkst, glaubst. Hinterfrage viele deiner kritischen Gedanken unter dem Aspekt: Ist das wirklich wahr und woher weiß ich, dass es wahr ist?

Emotionen

Wenn sich etwas wirklich nachhaltig auf dein Leben auswirken soll, dann verbinde dies mit Emotionen. Wenn du ein Ziel erreichen willst, lade es emotional auf. Erst wenn wir an unsere Emotionen herankommen, findet wirklich Veränderung statt.
Wenn du wirklich Lösungsfindungskompetenz nutzen möchtest, dann sorge dafür, dass du dich vorab entspannst. Auf eine Stressskala von 0 bis 10 – 0 steht für kein Stress, 10 voll und ganz im Stress – wie viel Druck und Stress hast du gerade? Und dann wende verschiedene Entspannungstechniken wie Bauchatmung, Visualisierung eines Ruhebildes, Thymusdrüse klopfen, Handkantenpunkt klopfen, Butterfly, schnelle Augenbewegungen, progressive Muskelentspannung, Tai Chi, autogenes Training etc. an. Dann überprüfe deinen Stress nach Abschluss der Entspannungseinheit erneut auf deiner Stressskala. (Blogartikel & Podcast Abschalten können)
Überlege mal, wenn du aus dem Urlaub zurückkommst und du hast dich wirklich erholt, dann regen einen viele Dinge nicht mehr so auf wie vor dem Urlaub.
Daher sorge jeden Tag aufs Neue dafür, dass du Stress durch kleine Auszeiten à ca. zwei Minuten tagtäglich abbaust. Hier helfen natürlich auch Bewegung oder Meditation.

Warum-Fragen

Viel nachdenken hilft nicht automatisch viel, denn wenn wir ins Grübeln kommen, kreisen in unserem Kopf sich immer wiederholende Gedanken in der Suche nach der Antwort auf die Frage nach dem Warum. Das kostet unwahrscheinlich viel Energie und bringt uns nicht wirklich nach vorne.
Verzichte auf Warum-Fragen: Warum bekam meine Mutter Brustkrebs? Warum ist der Kollege, Herr Müller so ein Idiot? Warum sind viele Menschen so neidisch?
Diese Fragen bringen dir überhaupt nichts, zu mindestens nichts Gutes, sondern sie führen meist ins Selbstmitleid und in die eigene Ohnmacht.
Stelle dir stattdessen besser ziel-, ressourcen und lösungs-orientierte Fragen. Wo genau will ich hin? Was genau will ich erreichen? Was mache ich statt des Problems? Was ist mir wichtig? Was spricht für die Veränderung? Was spricht gegen die Veränderung?
Auf einer Skala von 0 – 10, wie komme ich von zum Beispiel 5 auf 6, wenn es um Überzeugung geht? Was genau muss ich tun, damit ich meine Vision und meine Ziele erreiche? Wer kann mich unterstützen? Was lerne ich aus Niederlagen und Fehlern? Was kann ich aus Erfolgen lernen? Was würde mein Freund, Kollege, Trainer zu meiner Situation sagen und mir an Impulsen geben?
Das sind klassische Coaching-Fragen. Und denke immer daran, nutze vor so einer Selbstreflexionseinheit deine Möglichkeiten dich zu entspannen, zum Beispiel durch Bewegung, autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Klopftechniken etc. Achte immer darauf, dass du über Lösungen, Ziele, deine Vision, Optionen und Handlungsschritte zum Ziel nachdenkst und eben nicht über: Wer ist schuld an meiner Situation?, über deine Schwächen, Defizite oder Wertlosigkeit nachdenkst.

Handeln

Alles sich hinterfragen, Ziele und Visionen nützen nichts, wenn du nicht ins Handeln kommst. Zwischen Traum und Ziel liegt immer die Tat.

Viel Spaß beim Umsetzen meiner Gedanken.
Ihre © Antje Heimsoeth

Weitere Tipps aus dem Mentaltraining und der positiven Psychologie lesen Sie im Bestseller „Chefsache Kopf. Mit mentaler und emotionaler Stärke zu mehr Führungskompetenz“ von Antje Heimsoeth. Mehr dazu finden Sie hier:  https://chefsache-kopf.de/
Oder in „Mentale Stärke: was wir von Spitzensportlern lernen können“ von Antje Heimsoeth.

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2 Comments

  1. Keim Sabine sagt:

    Liebe Antje,
    ich finde es bemerkenswert, auf welchen hohem Niveau du dauerhaft so viele, authentische und umsetzbare Blog-Artikel schreibst. Jeder deiner Artikel ist aus dem Leben und die wertvollen Tipps können für die Leser, jeder wie er/sie es möchte, in den Alltag, Job oder Sport integriert werden. Durch deine Artikel werde ich immer wieder aufs Neue inspiriert, erinnert und bewegt mich zu reflektieren, umzudenken, zu handlen, zu lernen, weiterzugeben und zu danken. Ich freue mich sehr auf deine weiteren Blog-Artikel.

  2. Marietta Alcalá sagt:

    Liebe Antje,
    vielen Dank für Deine tollen Artikel. Sie kommen im richtigen Augenblick, sind immer eine Fundgrube, sind Anstoss alt bewährtes zu überdenken und Neues zu wagen, sie motivieren zum Loslassen, zum Mut und zur Dankbarkeit.
    Herzlichen Dank.

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