Buch Mentaltraining für Reiter und Trainer Antje Heimsoeth
Mentaltraining für Reiter
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Warum Sie ein Dankbarkeits-Tagebuch führen sollten
Dankbarkeits-Tagebuch
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Was genau ist Rapport?

Was ist Rapport Heimsoth Academy

Das englische Wort „rapport“ ist hergeleitet vom französischen Verb „rapporter“, was heißt „zurückbringen“ oder „sich beziehen auf“. Die englische Bedeutung „eine Beziehung in Harmonie, Übereinstimmung, Einklang oder Ähnlichkeit“ weist auf die Wichtigkeit von Rapport in der Kommunikation hin.

Die Kommunikationsprozesse basieren auf vergangenen Interaktionen und auf dem gegenwärtigen Geschehen.  Das gegenwärtige Geschehen wird insbesondere durch das Vorhandensein von Rapport und Empathie beeinflusst. Rapport schafft spontanes Vertrauen. Denn nur innerhalb einer Gesprächsatmosphäre, die von Zuversicht, Vertrauen, Verständnis und gegenseitiger Beteiligung gekennzeichnet ist, können Menschen frei und natürlich reiten und reagieren.

Rapport (gleiche Wellenlänge, guter Draht) ist die Grundlage/Basis jeder guten, gelungenen Kommunikation.

Wie kann ich Rapport herstellen?

  • Aufmerksam sein
  • Dem anderen genau (aktiv) zuhören
  • Den Anderen, den Reiter gut beobachten
  • Offen sein
  • Positive Grundeinstellung

Wo liegt unsere stärkste Kraft? Nicht im Inhalt. Wir können Gemeinsamkeiten über den Inhalt finden. Sich gut unterhalten, erkennen, ah wir haben das gemeinsame Ziel. Hier ist ganz starkes Potential für Sympathie und Gemeinsamkeiten. Wir mögen Menschen, die so sind wie wir, die so sprechen wie wir, die sich so bewegen wie wir, die eine Körpersprache haben, die unserer sehr ähnlich ist.
Was machen wir im NLP? Wir spiegeln unser gegenüber. Sie nehmen die Körpersprache Ihres Gegenübers an, sie sprechen in der Stimme, die Ihr Gegenüber hat. Begegnen Sie Ihrem gegenüber in der Art Ihres Gegenübers, in seiner Art sich zu bewegen. So bauen Sie einen tiefen Kontakt und tiefes Vertrauensverhältnis auf. Passen Sie sich an die unterschiedlichen Menschen, denen Sie begegnen, an. Und so sein wie Ihr Gegenüber: Wenn Ihr Gegenüber hektisch ist, sind sie auch hektisch, machen Sie es genauso; wenn jemand ganz ruhig ist, sind Sie auch ganz ruhig. Begegnen Sie Ihrem gegenüber so, wie er ist. Das erzeugt Sympathie, ein starkes Vertrauensverhältnis.

Wir machen das oft unbewusst und stellen uns ein auf jemand, der uns sympathisch ist. Sie haben das mit Sicherheit schon gemacht, aber der springende Punkt ist, sie können jetzt Ihren Gesprächspartner spiegeln (sich auf den anderen einstellen) und damit den Kontakt vertiefen. Probieren Sie es aus.

© Antje Heimsoeth

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