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29. Februar 2016Mentaltraining für Reiter
Buch Mentaltraining für Reiter und Trainer
Ratgeber für Trainer, Fahrer, Voltigierer & Reiter, Autorin Antje Heimsoeth, Mental Coach und Motivationstrainerin
Verfügbar auf Amazon: http://amzn.to/1e2YDvQ
Die Erklärungen und Übungen im Buch lassen sich ohne weiteres auf andere Lebensbereiche übertragen und helfen auch im Berufsleben und im Umgang mit anderen Herausforderungen und extremem Druck. Ein komplexes Werk, das sich ausführlich mit Mentaler Stärke und allem, was damit verbunden ist, widmet.
Seminare „Mental-Training für Trainer und Reiter“ finden Sie hier.
Angebote für Ausbilder und Reitlehrer finden Sie hier.
Fragen und Antworten „Mentale Stärke im Pferdesport“
Antje Heimsoeth, Inhaberin der Heimsoeth Academy: Speaker, Expertin für mentale Stärke, High Performance und effiziente Selbstführung in Sport und Wirtschaft / Unternehmen, Mentalcoach mit über 25 Jahren Erfahrung und ECA Sport Coach (Master Competence). Antje bietet Mental Coachings für Trainer*innen, Ausbilder und Reiter*innen auf dem Weg zu Olympia und Europa- und Weltmeisterschaften an.
„Pferdefrau“ seit ihrem 4. Lebensjahr. Bis 2003 regelmäßige Turnierteilnahmen (Dressur, Springen, Vielseitigkeit). Silbernes Reitabzeichen. Junge Pferde gekauft und ausgebildet.
Antje Heimsoeths Veröffentlichungen in bekannten Verlagen, wie u. a. Haufe, C.H. Beck, Müller Rüschlikon, pietsch und SpringerGabler, unterstreichen ihre Fachkompetenz. Sie hat bisher 14 Bücher geschrieben, u.a. Autorin des Buchs „Mentaltraining für Reiter“, 5. Auflage
Bekannt aus den Reiterzeitschriften Reiter Revue, St. Georg, Dressur-Studien, Pegasus, Cavallo, Ingrid KLIMKE.
Mit ihren Büchern, Seminaren und Vorträgen hat Sie über 850.000 Menschen erreicht.
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Mentale Stärke heißt auch, sich ungeachtet der Turnierbedingungen (Wetter, Reitanlage, Sport-, Golfplatz, Höhe der Wellen, A-, Abwesenheit des Trainers, Wind, Abreiteplatz, Größe des Starterfeldes, etc.) an seiner oberen Leistungsgrenze zu bewegen! Es ist eben eine Sache, im gewohnten Umfeld beim Training gut zu sein, und es ist eine ganz andere Herausforderung, auf Turnieren zu zeigen, was wir als Reiter*innen gelernt haben. Jeder Reiter kann dem Leistungsdruck und der mentalen Leistungsherausforderung eines Turniers standhalten, sofern er den Willen mitbringt, dies zu lernen und mentale Übungen anzuwenden. Lerne, wie du dich selbst managen kannst.
Indem du deinen „Kopf“ so trainierst, wie du dein Pferd trainierst, lernst du, wie du Stress regulierst, die Gelassenheit bewahrst und die Nervosität in einen laserscharfen Fokus umwandelst.
Manchmal stehen sich Reiter auch selbst im Weg: Stress, Ängste, zu hoher Erwartungsdruck oder mentale Blockaden verhindern, dass sie ihre reiterlichen Ziele erreichen.
Antje Heimsoeth richtet sich mit Ihren Tools an all diejenigen, konzentrierter reiten wollen, die Stress, Druck und Ängste besser bewältigen wollen, ihre Gedanken und Gefühle kontrollieren und ihre Motivation steigern wollen. Denn: Die Pferde sind gut. Bei guten Reitern entscheidet die mentale Stärke oft über Sieg bzw. Platzierung.
Ziel ist hohe Konzentration, keine Angst und Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Stärken.
Bewältigungsstrategien: Eine Entspannungstechnik lernen und anwenden. Eine Toilettenpause machen, um sich zu sammeln (Reset). Neubewertung der Situation. Atemtechniken. Ankern. Grübeln stoppen (Podcastfolge hören): Wege und Strategien. Routinen nutzen.
Performance Coaching: Die Saisonvorbereitung ist der beste Zeitpunkt für Mentaltraining. Gewohnheiten bilden sich, bevor der Druck steigt.
Angst ist ein natürliches Gefühl, das jeder irgendwann einmal erlebt. Für manche Reiter kann sie jedoch zu einer echten mentalen Blockade werden und sie daran hindern, mit Freude zu reiten und die Zeit im Sattel zu genießen. Dank mentalem Training kannst du besser mit Angst umgehen. Positive Visualisierung, z.B. Ruhebildvisualisierung, kann deinem Körper helfen, in Angstsituationen zu entspannen.
Mentaltraining zeigt vielfältige Wege auf zur Stärkung des Selbstwerts und Selbstvertrauens. Der Reiter lernt im Mentalcoaching, Ressourcen zu nutzen, zu denen er keinen Zugang mehr hatte, und hat letztlich wieder einfach mehr Spaß und Selbstvertrauen beim Reiten. Und damit auch mehr Erfolg – ganz gleich, ob im reiterlichen oder beruflichen Alltag bzw. in einer Turnierprüfung.
Handeln im „Hier und Jetzt“: Konzentration auf die Ausführung z.B. der Dressuraufgabe. Eigenlob, Selbstermutigung. Physiologische Ebene: Ruhebildvisualisierung (Beispiel weißer Strand, auf einem Segelschiff, Sonne, Palmen), auf Atmung achten.
Sportler und Trainer setzen sich in der Regel ein Ergebnisziel (manchmal als Wunsch formuliert).
„Ich möchte diesen Wettkampf gewinnen.“
„Ich möchte den Gegner schlagen.“
„Ich muss bei diesem Turnier gut abschneiden.“
„Mich für das Finale qualifizieren“
„eine Medaille gewinnen“
Ich unterscheide verschiedene Ziel-Bereiche:
- Ergebnisziele
→ Was will ich erreichen?
Ergebnisziele basieren auf dem Gewinnen und Erreichen von Ranglistenplätzen, Medaillen, usw. - Leistungsziele
→ Was will ich im Vergleich zu mir selbst verbessern?
Leistungsziele basieren auf Erfolgen und Meilensteinen im Spiel.
Beispiele: „Dieses Jahr will ich meinen Wettkampfschnitt um zwei Ringe steigern!“ „Ich will meine Bestzeit unterbieten.“ - Prozess-, Handlungsziele: basieren auf Verhaltensweisen und Prozessen, über die du Kontrolle hast
Beispiele: „Ich bleibe aktiv mit dem Blick auf dem Ball.“ „Ich halte mich an meine Routine zwischen den Sätzen.“ – alle Ziele sind unter deiner Kontrolle. - Zwischenziele – Beispiel: „Ich qualifiziere mich für das Finale.“
- Endziele – Beispiel: „Ich bin Olympiasieger.“
Welche Ziele werden allgemein als die besten für die Leistung angesehen?
Du bringst deine beste Leistung, wenn deine Aufmerksamkeit auf bestimmte Prozesse gerichtet ist.
Erkennst du den Unterschied zu „Ich möchte dieses Spiel gewinnen.“ Wir alle möchten gewinnen. Und ich sage nicht, dass du das nicht als Ziel formulieren kannst.
Aber: Würdest du deine Aufmerksamkeit nicht lieber auf Dinge richten, die einen besseren ROI bringen?
Wie oft bist du schon mit zwei messbaren Prozesszielen in ein Spiel bzw. Saison gegangen? Wenn du das noch nie getan hast, könnte es sich lohnen.
