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Ziel-/Erfolgsvisualisierung – Kopfkino, Tagträume

Ziel-/Erfolgsvisualisierung – Kopfkino, Tagträume - Antje Heimsoeth

Die Schritte der Zielarbeit verlaufen überwiegend auf der gedanklich-kognitiven Ebene. Das vollständige Potenzial entfaltet sich dann, wenn du die Zielerreichung zusätzlich emotional und in deinem Kopf erlebst.

Hast du schon mal Weltcup-Skifahrern in der Vorbereitungsphase oben am Berg zugesehen? Sie visualisieren vor jedem Rennen jede Stange / jedes Tor / jede Bodenwelle immer wieder, bis sie die Strecke auswendig können.

Formuliere daher dein Ziel, zum Beispiel eine gute Performance oder die perfekte Leistung auf dem Golfplatz, so konkret, dass du den Zielzustand sehen, hören und fühlen, vielleicht auch riechen und schmecken kannst. Tu so, als wärest du schon am Ziel. Sei dein eigener Regisseur! Drehe einen Film. Was hast du an? Wie wirst du aussehen? Wo spielst du Golf? Höre die passenden Geräusche. Spüre, wie sich alles anfühlt. Was wirst du denken? Was sagen? Wie wird der Erfolg für dich sein? Welche Belohnung wartet auf dich? Wie reagieren die anderen? Schließe die Augen und erlebe möglichst intensiv, wie es sein wird, am Ziel zu sein! Versetze dich in das Bild deines gewünschten Ergebnisses. Lasse deine Phantasie spielen und vor deinem inneren Auge einen Film ablaufen, indem du das Ziel jetzt schon erreicht hast.
Aktiviere so auch deine Emotionen.
Du kannst das Erleben deiner Zielerreichung so oft wiederholen, wie du möchtest. Mit jeder Wiederholung(durchaus an unterschiedlichen Tagen) verstärkst du deine innere Motivation, die dir dabei hilft, deine Ziele zu verwirklichen. Das Vorwegerleben der Zielerreichung weckt Begeisterung und aktiviert Energien. Ziele, die in der Vorstellung bereits mehrfach erfolgreich erlebt wurden, stärken das Selbstvertrauen. Sie wirken im Sinne von „sich selbst erfüllenden Prophezeiungen“ positiv in der Gegenwart.

Die Zeitspanne, die man für die Wiederholung dieser Übung benötigt, kann unterschiedlich groß sein. Manchmal auch sehr kurz, blitzlichtartig, zwischendurch im normalen Alltag – das erfolgt dann eher spielerisch und spontan, manchmal länger, z.B. abends vor dem Einschlafen, wenn man sich die Situation sehr detailliert vorstellt, oder als Hausaufgabe: Stehe jeden Morgen fünf Minuten früher auf und visualisiere dein Drehbuch.

Regelmäßiges Mentaltraining führt dazu, dass aus neuronalen Trampelpfaden neuronale „Autobahnen“ werden. Gehirnphysiologisch betrachtet, kommt es zur Ausbildung stabiler neuronaler Vernetzungen (vgl. Hüther 2004; Spitzer 2002)

Quelle: Antje Heimsoeth. Golf Mental. Pocket Training. pietsch

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