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Zucker

Ernährung Zucker Gesundheit  - Antje Heimsoeth

Zu viel Zucker im Blut?

„Iss´ ein Stück Schokolade, das ist gut für die Nerven“. Omas Tipp von früher war nicht gänzlich verkehrt – aber damals lag der Zuckerverbrauch der Deutschen auch noch nicht bei 35 Kilo pro Kopf im Jahr. Dabei ist nicht nur Zucker in seiner Reinform das Problem, sondern die in unserer vorgefertigten Nahrung versteckten Zuckerarten sowie stärkehaltige Lebensmittel mit wenig komplexen Kohlehydraten. Zucker oder Stärke wandelt der Körper in Glukose um, die Bauchspeicheldrüse schüttet Insulin aus, um Zucker zu den Zellen zu transportieren – ein Zuviel davon verursacht Überreizung und kann aufgrund des fehlenden Nährstoffumfelds zu einer verminderten Vitaminaufnahme führen.

Unser Gehirnstoffwechsel braucht Glukose, besonders bei Anstrengungen wie Sport und Lernen – am besten jedoch in Form komplexer, hochwertiger Kohlehydrate: Wir zehren länger von einem Müsli mit Dinkelflocken als von einem süßen Riegel. Mittlerweile weiß man, dass sich der Verzicht auf Zucker positiv bei Menschen mit Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADHS) auswirkt. Letztlich betrügen wir uns selbst mit Zucker als „Belohnung“ und Muntermacher. Mediziner stellten fest, dass Gehirnareale von Übergewichtigen beim bloßen Gedanken an Zucker bereits aktiv werden – in freudiger Erwartung eines trügerischen Hochgefühls. Denn Süßes sorgt für eine (kurzzeitige) Dopaminausschüttung; davon wollen wir immer mehr.
Mein Tipp: Hochwertige Vollkornprodukte für mehr Energie, Obst, Studentenfutter oder Nüsse. Und die beste Sorte Schokolade nur für bewusst zelebrierte Genuss-Momente mit einem guten Buch.

© Antje Heimsoeth

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