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16. März 2020

Bleibt verdammt nochmal zu Hause – Corona

Bleibt verdammt nochmal zu Hause - Corona - Antje Heimsoeth

Keine Partys machen, ist lebenswichtig. Meidet soziale Kontakte.

Leider bewahrheitet sich die Vorhersage, wir laufen genau auf der Kurve der Infizierten aus Italien nach. Im Laufe der Woche werden wir die 10.000 Marke erreichen.

14.03.2020. Ich verstehe es gerade nicht ganz. Es heißt soziale Kontakte reduzieren, man schließt Schulen, Firmen und Organisationen schicken Mitarbeiter ins Homeoffice, wenn die Datenvolumina/VPN-Zugänge reichen, um die gegenseitige Ansteckungsgefahr zu reduzieren.
Die Menschen treffen sich vor dem Café (ich habe meinen Seminarraum darüber), umarmen sich, herzen sich, als sei nichts.
Im Café größere Gruppen (15 – 20 Leute) mit Babys (!!) und Kleinkindern, die zusammen frühstücken. Eng zusammen an einem Tisch. Das irritiert auch die Bedienung.
Hier auf FB animiert ein Barbesitzer Menschen, heute Abend in seine Bar zukommen und der Musik zu lauschen. Eine Bar als Virenschleuder. Als ich Ihn darauf anspreche, wird die Situation bagatellisiert und verharmlost.

Der Betreiber des Lokals reicht Gästen die Hand. Sie stehen nah beieinander. Es wird keine Distanz eingehalten.

Ein Kollege aus Köln schreibt: „Köln zum Beispiel ist brechend voll mit Menschen. Alle Bars besetzt und die Arcaden voll.“
„Ich war gerade mit dem MTB im Wald und bin an einem Spielplatz mit 20 spielenden Kindern vorbei gekommen. Normal für mich ein Grund zum Jubeln. Jetzt allerdings eher zum Kopfschütteln“, schreibt Martin.
Sabina: „Das ist bei uns auch nicht anderst. Soziale Kontakte werden auch bei uns nicht gemieden/reduziert.“

Heute am Tag drauf … schönes Wetter. Volle Restaurants am Starnberger See. Man sitzt eng beieinander.
Die Segelflieger sind in der Luft. Auch hier sitzt man eng zusammen in der Sonne und genießt ein kühles Weißbier.

Je früher sich jeder an die vorgeschriebenen oder empfohlenen Maßnahmen hält, desto besser und schneller hat man die Situation im Griff.

Ich bin dafür, dass wir auch in Deutschland die Öffnungszeiten der Bars und Cafés begrenzen, denn anscheinend ist der Ernst der Situation noch nicht angekommen.
Es werden doch nicht Schulen geschlossen, die Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt, damit Teile der Bevölkerung sich jetzt verstärkt privat in Gruppen treffen. So wird die Infektionskette nicht abreißen.
Wieso braucht es immer erst rechtliche Regelungen?? Kopf schütteln.

Denn, wenn es egal ist, was jetzt passiert, dann würde ich auch gerne wieder meiner Arbeit nachgehen können und jetzt nicht auf existentielle Einnahmen verzichten müssen.
Gerade jetzt haben wir alle Verantwortung für unsere Mitmenschen – und uns selbst. Für Freiberufler, Selbstständige, Messebau-Firmen, Künstler, Hotels, Gastronome und kleine Firmen – die Liste ist nicht vollzählig – ist es schon jetzt teilweise existenzbedrohend. Es brechen Aufträge weg. Kranke Mitarbeiter oder eigene Erkrankung sind dann nicht mehr zu verkraften. Wie wäre es mit Solidarität?! Wir brauchen derzeit nicht das Zusammen- Feiern, sondern das Zusammen-Halten. Ich bin für vertrauensvolles Zusammenhalten! Und Sie?

#StayTheFuckHome
„Eine Bewegung, um die COVID-19 Pandemie aufzuhalten
Unsere Regierungen scheitern daran, die Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu verhindern und die COVID-19 Pandemie einzudämmen. Zögerliche Reaktionen, öffentliche Beschwichtigung und das Ziel, die Wirtschaft zu stabilisieren, verhindern, dass Maßnahmen getroffen werden, die Millionen von Menschen vor dieser Krankheit schützen würden. Es ist an der Zeit, dass wir, die Bewohnerinnen und Bewohner dieses Planeten, unseren Teil im Kampf gegen COVID-19 beitragen.“
Einfach gesagt: Bleib verdammt nochmal zu Hause!“
Quelle: https://staythefuckhome.com/

Bitte teilt den Blogartikel. Rüttelt an Menschen, fragt Sie nach ihren Beweggründen, warum sie sich nicht an die Empfehlungen halten. Sensibilisiert euer Umfeld.

Ich selbst habe alle Seminare und Ausbildungen bis 20.04.2020 abgesagt bzw. verschoben. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Akademien und Heilpraktikerschulen, bei denen das möglich ist, die gleiche Entscheidung treffen.

Für mich bricht jetzt eine stille Zeit an. Entschleunigung.

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15.03.2020 Ich bin stinksauer. Was soll das? Mir kommen im Berg beim Aufstieg ganze Horden von Menschen entgegen.

Es wird immer und immer wieder gesagt: Reduzieren sie ihre Kontakte auf Menschen, mit denen sie zusammenleben!! In den Cafés sitzen überall größere Gruppen in der Sonne, die Autos sind voll. Leider sehr viel Jugendliche und junge Leute mit kleinen Kindern. Diese „Empfehlung“ gilt auch für junge Menschen!
Wanderer treffen sich zufällig. Bussi rechts Bussi links.
Überall sind viele Menschen zusammen spazieren.
Ja, raus in die Sonne, unbedingt – aber ohne viele Bekannte und Freunde.
Man trifft sich zum Mittagessen. Die kleine Töpferei Werkstatt hat Tag der offenen Tür.
Eine Horde von MTB Fahrer sucht gerade ein Platz vor der Hütte.
Ein ganz normaler Sonntag, vielleicht sogar noch ein paar Menschen mehr unterwegs. Dass wir eine der größten Krisen in Deutschland erleben und es an sich Hygieneempfehlungen für die Bevölkerung gibt, davon ist nichts zu spüren.

Ich habe Leute gefragt, wieso sie sich nicht an die Maßnahmen halten.

  • Wir seien halt soziale Wesen.
  • „Ich bin ein freier Mensch und bewege mich auch so. Wir stehen ja nicht unter Arrest. Und ich werde mich weiter mit Freunden treffen und mit diesen Unternehmungen tätigen.“
  • „Hochrisikopatienten kann man doch isolieren … ist vielleicht einfacher, als das ganze Land zu isolieren.“

Überall gibt es Menschen, die unmissverständlich finanzielle Unterstützung durch den Staat fordern. Was seid ihr denn bereit dafür zurückzugeben … an die Gesellschaft?? Das Leben ist ein Geben und Nehmen. Sie halten sich strikt an die Maßnahmen, der Staat unterstützt.

Ja, ich weiß, für viele Menschen geht es erst mal fast normal weiter, das monatliche Gehalt wird ja (noch) überwiesen, aber es gibt mindestens genauso viele, die jetzt ohne Einnahmen auskommen müssen. Je länger der Spuk dauert, umso länger haben viele Selbstständige wie ich keine Einnahmen.
Wenn wir uns JETZT nicht an die Maßnahmen halten, werden Schulen, Geschäfte, … halt noch länger geschlossen bleiben – siehe China. Da waren es 2.5 Monate.
Was muss passieren, dass jeder seinen Egoismus jetzt in „Urlaub“ schickt?? Brauchen wir wirklich eine Ausgangssperre??

Um gleich Nachfragen vorzubeugen: Ich war alleine unterwegs – ohne Freunde, die mich gefragt hatten, ob ich sie begleiten wolle. Ich saß auf der Wiese neben der Hütte.
Selbst die Wirtin der Berghütte ist der Meinung, dass die Schließung, sie sie ja auch voll trifft, sein muss, weil die Menschen ansonsten nicht zur Vernunft kommen.

Was können Sie die nächsten Wochen tun?
Das glückliche Leben der Vergangenheit hat Pause. Ihre Kreativität wird auf die Probe gestellt.
Rücken Sie näher zusammen, verbringen Sie eine intensive Zeit mit Ihrer Familie. Führen Sie lange Gespräche mit Ihrem Partner über Bedürfnisse, Wünsche, Werte und Ziele.
Gestalten Sie als Familie eine Wall of happiness.
Stauben Sie Ihre Spielesammlung ab, spielen Sie zusammen Karten. Lesen Sie Bücher und Zeitschriften, die Sie schon längst lesen wollten, entrümpeln Sie Ihren Keller, Regale und Schränke.
Bieten Sie Älteren Unterstützung an bei Einkäufen, Lebensmittelversorgung, Besorgung von Medikamenten in Apotheken.
Nutzen Sie diese Tage zum Reflektieren.
Begegnen Sie anderen Menschen mit Respekt, Wertschätzung und Besonnenheit.

Wenn Sie Angst haben, und Ängste sind normal und gehören zum Leben dazu, dann suchen Sie sich Freunde, Menschen zum Reden. Solche Gespräche können auch über Skype und WhatsApp geführt werden.

Sehen Sie von Schuldzuweisungen gegenüber der Politik ab. Lösungsorientierung statt Schuldzuweisung. Was und wie können Sie sich einbringen?

Weitere Tipps folgen im nächsten Blogartikel.

 

FAZIT

NEIN, ich spare mir nicht die Energie, an Menschen zu rütteln und ihnen den Spiegel vorzuhalten, auch wenn ich hier dazu aufgefordert worden bin.

„Jeder versucht sich doch nur ein klein wenig Normalität zu erhalten, um nicht durchzudrehen.“ schreibt mir ein „Freund“ auf Facebook.
Wir sind erst am Anfang. China war fast 2.5 Monate „still gelegt“.
Puh, während andere sterben, manchen Menschen mangels Beatmungsgeräten nicht mehr geholfen werden kann (ich möchte die hören, dessen eigene Eltern davon betroffen wären), die Krankenhäuser am Limit sind … muss man feiern und tun als sei nichts, nein, da muss ich nicht wegschauen.

„Wir leben in einer Spaßgesellschaft – nach mir die Sintflut, Hauptsache ich hatte eine gute Zeit und an mir geht das sowieso vorbei “ ist eine Reaktion eines Followers auf das, was im Skigebiet von Ischgl heute noch zu beobachten war.

Es können Menschen wirklich mal 14 Tage Ihre Kontakte runterfahren. Wir reden von 14 Tagen und nicht Jahren. Im Zeitalter von WhatsApp und Skype muss niemand auf das Pflegen seiner Kontakte verzichten.

Optimismus – ja, unbedingt. Und ich „schimpfe“ so viel wie ich möchte. Unter dem Teppich kehren war noch nie meins. Es geht nicht um „bevormunden“, sondern um Solidarität, Rücksichtnahme auf Risikogruppen, Vorsorge, dass unser Gesundheitssystem nicht zusammenbricht. Ansonsten bitte mal mit dem Pflegepersonal der Kliniken sprechen, die gerade Tag für Tag in der Klinik stehen und bis zur Erschöpfung arbeiten. Ein herzliches DANKE an der Stelle an das Krankenhaus Personal.
Wenn die Maßnahmen durch die Politik „Bevormundung“ sind, ja, dann bevormunde ich Menschen. Denn ich hoffe, dass jeder endlich die Hygienemaßnahmen liest und umsetzt – zum Wohle aller.

Leisten Sie bitte Ihren Beitrag, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, um uns, sich selbst und Ihr Umfeld und die Risikogruppen in unserer Gesellschaft zu schützen. Bleiben Sie bitte zuhause. Verhalten Sie sich verantwortlich. Vermeiden Sie Kontakte.

© Ihre Antje Heimsoeth

P.S. Eine sehr gute Quelle: Ich folge und höre gerne den deutschen Virologen C. Drosten – https://www.youtube.com/watch?v=zUPxzq4Q0nY. Er wirkt auf mich sachlich, intelligent, sympathisch, reflektiert und ruhig. Ich weiß es sehr zu schätzen, dass er sich die Zeit nimmt, uns seine Informationen zukommen zu lassen. Danke an Ihn!
Die WHO gibt auch sachliche Fakten.

P.S. !!! Helft einander !!!

Wenn ihr Hilfe braucht, weil ihr zu einer Risikogruppe gehört oder in Quarantäne seid UND wenn ihr helfen könnt, dann schaut bitte bei https://www.quarantaenehelden.org/#/, ob euch jemand helfen kann und vor allem, wo ihr helfen könnt. Einfach Postleitzahl eingeben, vielleicht braucht jemand in eurer Nähe euch oder ihr bekommt von jemanden Hilfe. Auf der Seite findet ihr auch Anmerkungen, wie man den sozialen Kontakt trotzdem gering halten kann.

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Fühlen Sie sich durch die vielen Nachrichten und Maßnahmen zum Corona Virus verunsichert und wissen nicht, wie Sie damit umgehen sollen?
Coaching
(auch per Skype möglich): https://www.heimsoeth-academy.com/coachings/
Stärke aus sich selbst heraus ist in Zeiten wie diesen besonders wichtig und ich bin dankbar dafür, dass ich dazu schon bei vielen Menschen beitragen konnte.
Wenn Sie sich auch mehr innere Stärke wünschen, dann freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme.

>>KONTAKT

#stayathome #meineMeinung #WIRstattICH #einfachmalnachdenken

 

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