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Umgang mit Störfaktoren beim Golf

Umgang mit Störfaktoren beim Golf - Antje Heimsoeth

Irritationen, Ablenkungen, innere und äußere Störfaktoren – was tun, um beim Spiel konzentriert zu bleiben?

Ich habe für Sie eine mentale Übung zur Konzentration, die Sie darauf vorbereitet, mit störenden Einflüssen aus der Umwelt und von innen beim Golf konstruktiv umzugehen. Bitten Sie Ihren Partner, einen Freund oder Flight Partner um etwas Zeit, die er oder sie mit Ihnen auf der Driving Range für diese Übung verbringt. Am besten gehen Sie dazu ans Ende der Range oder suchen sich einen ruhigen Tag aus, damit Sie „ungestört“ für Andere Ihr Störtraining absolvieren können!

Denn Ihr Partner darf Sie nun stören auf jede nur erdenkliche Art und Weise, während Sie golfen. Er singt ein Lied, fragt Sie ständig etwas, gibt Ihnen Rechenaufgaben, wirft etwas auf den Boden, stupst Sie an. Sein Handy klingelt, er unterhält sich lautstark mit jemandem. Er packt etwas aus, raschelt, hantiert herum. Übrigens machte Tiger Woods Vater seinen Sohn schon von Kindesbeinen an mit solchen Störtrainings resistent gegen Ablenkungen. Zum Beispiel, indem er sein Golf-Bag immer wieder überraschend umfallen ließ, um Tiger Woods zu erschrecken.

Golf mental: Pockettraining - Antje HeimsoethÜbung mit den Submodalitäten, einer Intervention aus dem NLP, entdeckt von R. Bandler
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen an einem großen Mischpult mit vielen Reglern und verstellen die störenden Stimmen und Geräusche (etwa Flugzeug, Traktor), die Sie hören. Von wo kommt die Stimme? Drehen Sie die Regler an diesem (inneren) Mischpult lauter, leiser. Lassen Sie die Stimmen und Geräusche von links oder rechts kommen; lassen Sie sie monoton klingen, Sie genau, was eine Veränderung schrill, heiser, flüsternd, aus nächster Nähe kommend oder von weiter her klingen.  Experimentieren Sie mit der Tonhöhe der Lautstärke herum, denken Sie sich Musik im Hintergrund dazu. Variieren Sie im Kopf den Sprechrhythmus oder blenden Sie weitere Stimmen ein. Beobachten bei Ihnen bewirkt und probieren Sie aus, welche Kombination am besten wirken, um die Stimmen abzuschwächen bzw. ganz abschalten zu können. Diese Technik ist übrigens auch hilfreich im Umgang mit der negativen inneren Stimme („Du bist ja zu blöd für…“, „war doch klar, dass ich das nicht schaffe…“) Störfaktoren, die von Innen kommen, können auch unsere inneren Antreiber sein, zum Beispiel der Perfektionist in uns („das geht noch besser! Der Schlag muss perfekt sein!“).

Mir hat diese Technik und besagtes Störtraining sehr geholfen. Früher musste bei mir auf der Driving Range möglichst absolute Ruhe herrschen, was nur sehr früh morgens oder abends realistisch war. Wehe, es unterhielt sich jemand, packte seine Brotzeit aus oder telefonierte! Dabei ist diese Einstellung schlicht unrealistisch, denn Sie werden auf dem Golfplatz immer wieder mit Störfaktoren konfrontiert werden. Diese können Sie nicht verhindern, aber mit gezieltem Training sich selbst weniger anfällig gegen Störungen machen.

Während wir mit den meisten äußeren und inneren Störquellen arbeiten können, gibt es auch solche, die wir nicht beeinflussen können wie das Wetter (Wind, Regen) oder die Beschaffenheit der Grüns.

Weitere Techniken finden Sie in Antje Heimsoeth. Golf Mental: Pockettraining. pietsch 2012.

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