Auswege aus der Angst - in Krisenzeiten die Nerven behalten

Auswege aus der Angst – in Krisenzeiten die Nerven behalten

4. Mai 2020
Eine Kurzanleitung, um Ihr Selbstvertrauen zu steigern

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11. Mai 2020
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Optimismus trainieren: Wie du dein Gehirn auf Erfolg, Resilienz und Lebensfreude programmierst

Optimismus trainieren: Wie du dein Gehirn auf Erfolg, Resilienz und Lebensfreude programmierst

In dieser Podcastfolge geht es darum, wie man Optimismus im eigenen Leben trainieren kann, um widerstandsfähiger, gesünder und produktiver zu werden. Es werden verschiedene Techniken und Strategien vorgestellt, die auf positiver Psychologie und Mentaltraining basieren, um eine optimistischere Lebenseinstellung zu entwickeln und beizubehalten.

Key Takeaways

  • Das Zukunftsbild als Optimismus-Technik: Eine Technik aus dem Mentaltraining ist es, sich die Zukunft (in ein bis anderthalb Jahren) mit allen fünf Sinnen vorzustellen. Dieses Bild sollte mit einer positiven Emotion verbunden sein, um ressourcevoll auf die Zukunft zu blicken und konkrete Schritte zur Zielerreichung zu planen.
  • Einfluss von Denken und Handeln auf Glück: Laut der positiven Psychologie sind etwa 50% unseres Glücks genetisch bedingt, 10% durch Lebensumstände und 40% durch unser Denken und Handeln. Dies unterstreicht die Wichtigkeit, die eigenen Gedanken und Handlungen bewusst zu gestalten, um die Lebensumstände und das eigene Wohlbefinden positiv zu beeinflussen.
  • Umgib dich mit Optimisten: Die Gesellschaft, mit der wir uns umgeben, prägt uns maßgeblich. Es ist ratsam, sich bewusst mit optimistischen Menschen zu umgeben, da wir im Durchschnitt der fünf Menschen sind, mit denen wir die meiste Zeit verbringen (Zitat von Zig Ziglar). Dies gilt sowohl für reale als auch für virtuelle Kontakte.
  • Hinterfragen und bewusste Kommunikation: Es ist wichtig, Dinge kritisch zu hinterfragen, auch politische und wirtschaftliche Entscheidungen. In der Freizeit sollte der Fokus jedoch nicht ausschließlich auf negativen Themen wie Krisen liegen, sondern der Austausch über positive Erlebnisse und Zukunftsbilder gepflegt werden.
  • Gedanken auf Wahrheit prüfen: Man sollte regelmäßig die eigenen Gedanken hinterfragen. Oftmals sind Gedanken nicht als Fakten beweisbar, was hilft, negative Gedankenspiralen zu durchbrechen und eine realistischere Perspektive einzunehmen.
  • Neuroplastizität und positive Mentalhygiene: Das Gehirn ist plastisch, veränderbar. Eine positive Mentalhygiene ist entscheidend, da das Gehirn nicht zwischen positiven und negativen Gedanken unterscheiden kann und diese einfach umsetzt.
  • Erfolgserlebnisse schaffen und festhalten: Das schriftliche Festhalten von Erfolgen, auch kleinen, stärkt das Selbstvertrauen und fördert eine positive Aufwärtsspirale von Motivation und Wohlbefinden.
  • Fokus auf Stärken und Dankbarkeit: Es stärkt, sich auf die eigenen Stärken, Fähigkeiten und Talente zu konzentrieren und diese bewusst wahrzunehmen, anstatt sich auf Defizite zu fokussieren. Dankbarkeit, dokumentiert in einem Dankbarkeitstagebuch, hat nachweislich positive Auswirkungen auf das Leben und das Wohlbefinden.
  • Erfolge im Team und in der Familie feiern: Regelmäßiger Austausch über Erfolge und Gelungenes im Team und mit nahestehenden Menschen ist wichtig für die Psyche und das Glücksempfinden.
  • Visualisierung: Das Vorstellen des optimalen Ausgangs von Situationen und das Aussprechen positiver Absichten sind entscheidend, um Ziele zu erreichen. Die Kombination aus Gedankenstopp-Technik, positiven Handlungsanweisungen und Visualisierung hilft, aus Grübelschleifen auszubrechen.
  • Selbstdisziplin bei negativen Stimmungen: Bei negativen Stimmungen wie Übellaunigkeit oder Jammern ist Selbstdisziplin gefragt. Techniken wie ein ‚Jammerstuhl‘ mit Zeitlimit können helfen, negative Gefühle zuzulassen, ohne dass sie überhandnehmen, und sich anschließend positiven Dingen zuzuwenden.
  • Vorsicht bei ‚Chance in der Krise‘: Der Satz ‚In der Krise liegt die Chance‘ sollte mit Vorsicht verwendet werden, da er in bestimmten Situationen verletzend sein kann.
  • Selfcare und Stressmanagement: Besonders für Führungskräfte ist Selfcare und ein gutes Stressmanagement essenziell, um ein Vorbild zu sein und ressourcevoll zu agieren. Tägliche Routinen wie Bewegung, Meditation oder Zeit in der Natur helfen, den eigenen Zustand zu verbessern und schwierige Gespräche oder Situationen besser zu meistern.

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