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Negative Glaubenssätze erkennen: Das unsichtbare Hindernis auf dem Weg zum Erfolg
Was hält dich wirklich zurück? Oft sind es nicht äußere Umstände, sondern tief verankerte Glaubenssätze! „Ich bin nicht gut genug“, „Diverse Teams sind anstrengend“, „Erfolg muss hart erarbeitet werden“, „Kunden zahlen ungern hohe Preise“ (Verkauf), „Wir haben alles im Griff“, „Das liegt bei uns in der Familie“, „Ich bin kein Verkäufer!“, „Ich darf keine Fehler machen“, „Neue Kunden zu gewinnen ist sehr schwer!“ – solche Gedanken bremsen dich aus. Oft sind es tief verankerte Überzeugungen, die uns unbewusst im Alltag steuern. Die bewusste Entscheidung, neue, positive Glaubenssätze zu etablieren, kann so viel verändern – gerade weil unser Gehirn sich mit der Zeit an neue Denkmuster anpasst.
Weiterlesen: Negative Glaubenssätze machen uns das Leben schwer
Wie Glaubenssätze unser Selbstwertgefühl beeinflussen
Viele Menschen arbeiten hart auf ihre Ziele hin und fühlen sich dennoch festgefahren. Oft ist das wirkliche Hindernis nicht die Anstrengung – es sind die tief sitzenden einschränkenden Glaubenssätze, die unsere Entscheidungen und unser Selbstwertgefühl prägen.
Überzeugungen sind die Grundlage dessen, wer wir sind. Sie leiten unsere Entscheidungen und beeinflussen unser Leben. Unsere Glaubenssätze haben einen enormen Einfluss auf unser Selbstwertgefühl und unser tägliches Wohlbefinden. Oftmals übernehmen wir negative Überzeugungen unbewusst und halten sie für die Wahrheit, obwohl sie uns eigentlich nur ausbremsen.

Bei der Überwindung von einschränkenden Überzeugungen geht es auch darum, Ihre Unabhängigkeit zurückzugewinnen, Ihre Welt zu erweitern und sich selbst zu beweisen, dass Sie zu mehr fähig sind, als Sie es sich jemals vorgestellt haben.
Hier ist die Wahrheit:
💡Denken ist flüchtig. Ein Gedanke kann kommen und gehen.
💡Der Glaube ist das, was hängen bleibt. Es ist die Geschichte, die man sich selbst so oft erzählt, dass man sie sich komplett abkauft.
Und wenn Sie diese Geschichte ändern, ändern sich auch Ihre Handlungen.

Glaubenssätze hinterfragen: Ein mentaler Rahmen für nachhaltige Veränderung
🔹Erkennen Sie, dass ein Glaube nur eine Geschichte ist – nicht unbedingt die Wahrheit.
🔹Fragen Sie sich: Ist dieser Glaube tatsächlich hilfreich?
🔹Fordern Sie diejenigen heraus, die Sie zurückhalten, und ersetzen Sie sie durch Glaubenssätze, die Ihnen helfen.

Podcast: Glaubenssätze – erkennen, verstehen und verändern
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Gleich hier hören?
👉Bist du dein größter Gegner oder dein stärkster Verbündeter?
👉Welche Überzeugungen haben Sie von Ihren Eltern mitbekommen, welche Glaubenssätze, welches Selbstwertgefühl?
👉Wie hat Sie der Zeitgeist, die Umgebung, andere Personen, eine Krankheit geprägt?
👉Wie zeigen sich Ihre Prägungen in Ihrem Alltag?
👉Und von welchen möchten Sie sich lösen?
👉Welche Emotionen werden bei bestimmten Glaubenssätzen getriggert (Emotion = Energy in Motion)?
👉Welche Erfahrungen haben dazu geführt, dass ein „negativer“ Glaubenssatz entstanden ist?
👉Sind es überhaupt die eigenen Glaubenssätze, oder jene, die „einfach“ übernommen worden sind?
Negative Glaubenssätze ins Positive umwandeln
Glaubenssätze sind Teil unserer Prägung – sie hatten einmal eine schützende oder sinnvolle Funktion. Erst wenn wir ihre ursprüngliche Bedeutung würdigen, können wir sie bewusst loslassen und Platz für neue Perspektiven schaffen. Es erfordert vielleicht ein wenig Übung und Geduld, aber der Effekt kann unglaublich befreiend sein. Manchmal hilft es auch, sich bewusst zu machen, dass unsere Gedanken nicht immer die Realität widerspiegeln – sondern vielmehr erlernte Muster sind, die wir jederzeit hinterfragen und neu definieren können.
Negative Glaubenssätze können echt hartnäckig sein, da sie meist seit vielen Jahren bereits vorhanden sind. Aber wer es schafft, die positive Umkehr zu vollziehen, der hat definitiv gewonnen!
Negative Glaubenssätze transformieren: Wie man blockierende Glaubenssätze auflöst?
1 Glaubenssätze identifizieren: Situationen, Gedanken, Emotionen und Verhalten analysieren
Als Erstes müssen wir unseren negativen Glaubenssätzen auf die Schliche kommen. Denn diese sind gar nicht so offensichtlich, da wir sie ja für wahr halten.
Vorgehensweise:
Ausschau nach Situationen und Interaktionen halten, die regelmäßig besonders negativen Gedanken auslösen.
- Situation: Was ist die neutrale Situation dahinter.
- Gedanken: Welche Gedanken löst diese Situation aus?
- Emotionen: Welche Emotionen steigen in mir auf, wenn ich diese Gedanken denke?
- Verhalten: Welches Verhalten lege ich aufgrund dieser negativen Gedanken und Emotionen an den Tag?
- Resultat: Was ist das Resultat?
Das Bewusstmachen ist manchmal gar nicht so einfach. Manchmal brauchen wir dazu einfach Unterstützung durch einen Mental Coach, der unbewusste Überzeugungen aufdeckt, die wir tief in uns versteckt haben.
Hindernde Glaubenssätze können auch gut mit wingwave® identifiziert werden. Hier werden mit dem Myostatiktest die dafür ursächlichen, im Unterbewusstsein gespeicherten Situationen bzw. stressenden Emotionen aufgespürt und mittels bilateraler Gehirnstimulation (Rapid Eye Movements) verarbeitet. Keine Hypnose. Diese sehr wirksame Methode mir bei meiner Zahnarzt Phobie sehr geholfen und hat mein Leben bzw. meine Haltung mir gegenüber komplett verändert.
2 Glaubenssätze analysieren: Kosten, Nutzen und ursprüngliche Schutzfunktion erkennen
Dann sollten wir jeden unserer negativen Glaubenssätze betrachten und analysieren: Was kostet er uns? Wie sähe unser Leben ohne ihn aus? Und sind wir bereit, ihn loszulassen? In welchen Lebenssituationen war ein Glaubenssatz für uns hilfreich? Denn jeder Glaubenssatz hatte in einer bestimmten Lebensphase eine Funktion – er hat uns geschützt oder Orientierung gegeben. Doch was früher hilfreich war, kann uns heute einschränken. Indem wir reflektieren, wann ein Glaubenssatz nützlich war und wo er uns nun behindert, können wir ihn bewusst hinterfragen.
3 Glaubenssätze transformieren: Neue, unterstützende Überzeugungen entwickeln
Was wollen wir stattdessen glauben? Jetzt geht es darum, einen neuen, besseren, unterstützenden Glaubenssatz zu finden, der den alten ersetzt.
4 Neue Glaubenssätze verinnerlichen: Wiederholung, Beweise und kleine Schritte
Irgendwie muss der neue Glaubenssatz jetzt in unseren Kopf und unser Glaubenssystem. Das geht durch regelmäßige Wiederholung des neuen Glaubenssatzes sowie das Filtern nach Beweisen, dass dieser wahr ist.
Warum positive Glaubenssätze realistisch sein müssen, um zu wirken
Von „Ich bin schlecht“ zu „Ich bin gut“ zu wechseln kann einen inneren Widerstand auslösen und das kann wiederrum „Ich bin schlecht.“ bestätigen . Zu sich selbst zu sagen: „Ich bin klug.“ funktioniert nicht gut, weil sich das Unterbewusstsein nicht veräppeln lässt. Die abgeschwächte Form: „Ich bin klug genug, um die Aufgabe zu meistern.“ ist besser. Kleine Schritte sind für mich hier ein entscheidender Mitspieler.
Selbstreflexion hilft, sich über die kindlichen Glaubenssätze klar zu werden. Diese Selbstreflexion hat aber nicht jeder. Dabei können meine Bücher helfen.
Alternative: Gerade bei negativen Glaubenssätzen habe ich die Erfahrung gemacht, dass es sinnvoll ist, mit einem Mental Coach zu arbeiten. Warum? Weil wir häufig einfach bei einigen Punkten, die uns selber angehen, wegschauen. Dann braucht es eine andere Person, die bis zum Grund vordringt.
Was ich faszinierend finde, ist, dass im Gehirn bei empathischen Selbstgesprächen Areale aktiviert werden, die einen ganz tollen Cocktail an gesundheitsfördernden Botenstoffen ausschütten.
Reflexionsfrage zum Abschluss
Was ist ein Glaubenssatz, der Sie einschränken könnte – und wie können Sie ihn umschreiben?
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Über die Bloggerin
Antje Heimsoeth, Jahrgang 1964, gehört zu den bekanntesten Mental Coaches im Bereich der persönlichen Entwicklung und der Strategien für Spitzenleistungen. Sie coacht und trainiert als Business-, Mental- und Performance Coach Führungskräfte, Unternehmer, Vorstände, Politiker und Wirtschaftspersönlichkeiten. Ihre Erfahrung mit über 500 internationalen Konzernen, DAX Unternehmen und traditionsreichen Mittelständlern sowie zahlreichen internationalen Spitzensportlern – in ihrem Klientenkreis befinden sich zahlreiche Olympiasieger und Weltmeister, deutsche und internationale Sportteams und Bundestrainer – machen sie zu einer der gefragtesten Vortragsrednerinnen auf Kongressen und Veranstaltungen in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Nepal, China und Luxemburg. Sie stand auf einem der berühmtesten roten Teppiche dieser Welt: Der von TED Conferences.
Sie bildet heute Trainer*innen aus, die ihre Inhalte und Methoden auf der ganzen Welt vermitteln.
Mit ihren Büchern und Vorträgen hat Sie über 850.000 Menschen erreicht.
Ihr Wunsch ist es, weltweit so vielen Menschen wie möglich dabei zu helfen, mehr Mentale Stärke und Lebensfreude entwickeln zu können.
Mehrfach ausgezeichnete Keynote-Speakerin (Speaker des Jahres 2021, „Vortragsrednerin des Jahres 2014“) und ehemalige Leistungssportlerin. Bei Managern und Medien gilt sie als „renommierteste Motivationstrainerin Deutschlands“ (FOCUS). Gastrednerin an Universitäten. Das Magazin ERFOLG listet sie unter den 500 wichtigsten Köpfen der deutschsprachigen Erfolgswelt.
Ende 2019 wurde sie zum Senat der Wirtschaft berufen und so Teil eines exklusiven Kreises von Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.
Kommen Sie zu mir ins Coaching oder eine Mental Ausbildung. Wir erarbeiten für Sie ein individuelles Konzept für mehr mentale und emotionale Stärke.
Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in meinen Seminaren:
- „Vom Spitzensport lernen“ – http://www.heimsoeth-academy.com/mental/vom-spitzensport-lernen/
- Mentale Stärke – Erfolg beginnt im Kopf – http://www.heimsoeth-academy.com/mental/top-leistungen-erbringen-durch-mentale-staerke-selbstmotiviert-erfolg-beginnt-im-kopf/
- Ausbildung zum Mental Coach (ECA)
- Ausbildung zum Golf Mental Coach
- Ausbildung zum Sport Mental Coach (ECA)
