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Wahrnehmungstypen und Repräsentationssysteme - Antje Heimsoeth
Wahrnehmungstypen und Repräsentationssysteme
21. April 2013

Repräsentationssysteme

Wahrnehmungstypen und Repräsentationssysteme - Antje Heimsoeth

Wer denkt bei der täglichen Kommunikation mit Kollegen, Chef, Partner oder Kindern schon daran, dass er es mit auditiven, kinästhetischen oder visuellen Typen zu tun hat? Dabei gibt es auch Mischtypen, etwa den visuell-kinästhetischen Typ.

Das Neuro-Linguistische Programmieren (NLP) kennt die Unterscheidung von Sinnestypen in dem Sinne, dass jeder Mensch seine Umwelt individuell wahrnimmt und Informationen über individuell bevorzugte Sinneskanäle verarbeitet. Im NLP spricht man von „Repräsentationssystemen“.

Es kann also sein, dass jemand selbst eher visuell veranlagt ist und am liebsten Quellen wie Bilder, Filme und visuelle Medien nutzt (learning „by watching“). Solche Menschen fallen durch ihre schnelle Auffassungsgabe auf, gelten aber als wenig detailverliebt, möchten mit ihrer Arbeit rasch fertig werden, weil sie schon das nächste Projekt vor Augen haben. Der kinästhetische Typ dagegen will spüren, anfassen,be-greifen, um etwas zu verstehen. Er braucht Übungen, will ausprobieren, mitmachen („Learning by doing“); er verarbeitet eher langsam, dafür aber geht sein Wissen tief. Der auditive Typ hört gern zu, verfolgt Diskussionen und Geschichten. Er entspannt beim Hören von CDs und Hörbüchern. Manchmal braucht er etwas länger, um Wissen zu verinnerlichen, braucht es noch mal erklärt.

Und genau da liegt im Alltag oft der „Hund begraben“: Ist Ihr Mitarbeiter/Kollege vielleicht ein visueller Typ und Sie versuchen schon seit Tagen erfolglos, ihm die neue Budgetplanung zu erklären? Achten Sie auf das, was er dazu äußert: „Also, ich durchschaue die Sache nicht“, „ich müsste das mal wo sehen können!“ Helfen Sie ihm mit einer raschen Skizze auf die Sprünge. Sie haben schon Ihr ganzes Flipchart vollgezeichnet, aber ein Kollege meint: „Ich begreife das einfach nicht! Wie soll diese neue Strategie funktionieren?“ Dann lassen Sie Ihr Team das Ganze durchspielen. „Das hört sich komisch an“, sagt der Auditive. Er möchte gerne die Perspektiven der Anderen hören, darüber reden.

Achten Sie die nächsten Tage einmal bewusster darauf, welche Verben und Adjektive Ihre Gesprächspartner bevorzugt verwenden. So bekommen Sie ein Gefühl dafür, über welche Kanäle (Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken) diese besonders kommunizieren. Gerade im Beruf kann dies von großem Nutzen sein und die Kommunikation erleichtern, weil Sie Ihre Mitmenschen besser verstehen und z.B. im Beruf oder als Eltern leichter auf sie eingehen können. Die Sinnesschärfe lässt sich weiter in vielfältiger Weise trainieren.

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