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Unproduktivität & Inaktivität

Unproduktivität & Inaktivität - Antje Heimsoeth

In unsicheren Zeiten wie diesen erhöhen manche ihre Produktivität, sind sehr busy, räumen ihre Schränke aus, misten aus, rufen alle Bestandskunden an, …. Andere haben so gar keinen Antrieb. Beides sind normale Reaktionen, aber wenn die Gesellschaft vermittelt, dass Produktivität und Tun Voraussetzungen für Erfolg sind, kann sich Unproduktivität wie ein Scheitern anfühlen. Schlechtes Gewissen macht sich breit. Oder Übellaunigkeit.

Produktivität ist NICHT gleich Erfolg. Produktivität bedeutet, dass jemand etwas tut. Das ist alles.
Ja, einige tun und handeln aus Liebe, Freude am Tun, Leidenschaft, Begeisterung, Sinnhaftigkeit und Zweck. Andere tun und handeln, weil Sie Angst haben, dass sie etwas verlieren könnten, wenn sie unproduktiv sind: Einkommen, ihre Immobilie, ihren Lebensstandard, Fitness, Familie, Kontrolle über ihr Leben, Freunde, Kunden, Seelenfrieden, Geld, …

Wenn Sie nicht aktiv sind, und wollen wissen warum – es könnte folgende Gründe haben:

  1. Eine erlernte Antwort auf Angst
  2. Sie haben nichts Sinnvolles gefunden
  3. Es ist Zeit, sich auszuruhen / zu reflektieren
  4. Fehlende Ressourcen, Mittel, Zeit, Informationen, Wissen, Budget, Manpower
  5. Fehlende Eignung
  6. Fehlende Ausbildung
  7. Sie wollen nicht.

Aktiv sein oder nicht aktiv sein, es ist unser Wohlbefinden, Einstellung und mentaler Zustand, der unseren Erfolg bestimmt. Wir alle kennen „erfolgreiche“ Menschen, die unglücklich sind, und Menschen, die fast nichts haben, und ihr Leben lieben, viel lachen und Lebensfreude versprühen.

Wohlbefinden ist ein gesundes Gleichgewicht von:

  • Mental – wie wir die Welt sehen
    Unsere Gedanken, unsere Überzeugungen (unser Bild von der Welt; wie wir sein sollten), unsere inneren Selbstgespräche (Affirmationen).
  • Emotional – wie wir darauf reagieren
    Angst und Verzweiflung, Ärger und Wut, Freude, Trauer. Weitere Formen sind Enttäuschung, Mitleid, Sympathie, Neid, Stolz und Verliebtheit.
  • „Spirituell“ – Verbindung zu uns selbst, unsere Überzeugungen, unsere übergeordneten Werte, Lebensmaxime, unser Zweck, Sinn im Leben finden.
  • Körperlich, Körperbewusstsein

Wenn es uns gut geht und das Leben sinnvoll ist, fühlen wir uns glücklich und erfolgreich. Alles andere ist ein Nebenprodukt von Glück. Nicht die Ursache dafür.
Ich wünsche mir, dass dies in der Schule gelehrt wird, damit Kinder und Jugendliche wissen, was es bedeutet, von klein auf glücklich und erfolgreich zu sein und nicht materiellen Dingen hinterherlaufen zu müssen.

„Nicht Erfolg ist der Schlüssel zum Glück, sondern Glück ist der Schlüssel zum Erfolg. Wenn du gerne tust, was du tust, wirst du auch erfolgreich sein.“
Albert Schweitzer

Zustandsmanagement in Zeiten von Corona

In Zeiten wie diesen, inmitten der Isolation durch Ausgangsbeschränkungen oder Kontaktsperren, während wir auf das Ende des Corona Virus warten, versuche ich mich auf die Dinge zu konzentrieren, die ich kontrollieren kann. Eine Sache, die ich gelernt habe. Es hat lange gedauert, bis ich das herausgefunden hatte.
Ich habe keine Kontrolle über die äußeren Umstände, ich habe 100% Kontrolle darüber, wie ich auf diese Umstände reagiere. Tägliches Ziel ist es, mental stark zu bleiben, körperlich fit, gesund zu essen (ich habe in meinem Leben noch nie so viel Salat gegessen wie in der Ausgangsbeschränkung, denn jetzt hatte ich Zeit, um jeden Tag Salat zu machen) und ausreichend zu schlafen. Ich habe eine bessere Chance, dieses Ziel zu erreichen, indem ich genug Ruhe, Gelassenheit, auch mal zeitlich begrenzter Raum für Angst und Wut, Bewegung und gesunde Ernährung habe. Wenn ich das täglich tun kann, kann ich mit negativen Erlebnissen und Umständen wie Absagen von Aufträgen, um nur ein Beispiel zu nennen, umgehen. Negative Erlebnisse und Erfahrungen sind im Leben unvermeidbar.

Wir müssen uns nicht mit anderen vergleichen, sondern auf uns selbst schauen und bewerten, wo wir uns verbessern wollen und die Bereiche feiern, in denen es uns gut geht und wir erfolgreich sind.

Soziale Medien

Wir müssen bedenken, dass das, was wir in den sozialen Medien sehen, das ist, was die Menschen von uns sehen wollen. Die meisten Menschen in den sozialen Medien zeigen uns nicht die Dinge, Erlebnisse, Ängste, … hinter den Kulissen.

Es mag aussehen, als ob das Leben der Facebook „Freunde“, Twitter und Instagram User wunderbar ist und ein Bett aus Rosen, aber es könnte auch ein Alptraum sein, der uns nicht gezeigt wird.

© Ihre Antje Heimsoeth

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