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Lebensqualität

Lebensqualität - Antje Heimsoeth

Das Leben ist ein Auf und Nieder immer wieder.
Ich suche mir jedes Jahr Interview-Partner aus Wirtschaft und Sport, erfolgreiche Menschen, von denen ich lernen kann und einfach ganz neugierig bin, wie sie es geschafft haben, wie sie mit Niederlagen umgegangen sind oder umgehen, woher sie Kraft schöpfen, was ihr Lebensmotto ist, uvm. Ich habe über 500 Biografien gelesen. Da habe ich nie von einem Weg gelesen, der immer direkt vom Ausgangspunkt zum Ziel führte, sondern es gab einfach auch mal Sümpfe und Täler des Lebens.

Auch habe ich Menschen kennengelernt, die kein Abitur gemacht haben, sondern erst mal Hauptschulabschluss und dann auf einem zweiten Bildungsweg doch noch studiert haben und es bis zum Vorstand geschafft haben.

Mir ist wichtig, solche Menschen nicht zu verachten oder von oben auf sie herabzusehen. Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich, ist der Held und Gestalter in seinem Leben und darf entscheiden, ob er auch mal Umwege macht. Der eine oder andere findet eben seine Inspirationen, Themen, für die er sich wirklich begeistern kann und einen Job, der ihn mit Sinn erfüllt, erst später.

Ich selbst bin direkt vom Abitur ins Praktikum, vom Praktikum ins Studium und vom Studium direkt ins Berufsleben. Ging nicht anders, da ich alles selbst bzw. mit Bafög, das ich zurückzahlen musste, finanzieren musste. Heute würde ich alles daran setzen, dass ich nach der Schule erst mal ein halbes Jahr ins Ausland gehen könnte bzw. mindestens ein Semester im Ausland studieren könnte.

Ich denke auch, dass man sich nicht sofort nach Schulabschluss für den Beziehungspartner für´s Leben entscheiden muss und sehr früh eine Familie gründen sollte. Das alles hat heute mehr Zeit als vielleicht noch vor 30 Jahren.

Es ist viel besser, wenn heute Menschen auch mal eine Zeit lang für sich alleine leben (können) und nicht aus dem Wunsch heraus, nicht alleine schlafen und alleine aufwachen zu müssen, auf Biegen und Brechen in eine Beziehung stolpern, um dann schnell festzustellen, dass es das auch wieder nicht ist und dann Verletzungen auf beiden Seiten, aber vor allem bei dem, der verlassen wird, hinterlassen.

Das Argument: „Ich will nicht alleine sein.“  ist kein Argument. Sich selbst auszuhalten, auch mal alleine zu reisen oder etwas alleine zu unternehmen, bringt eine Menge wichtiger Erfahrungen mit sich. So würdest du über dich selbst sehr viel lernen. Du kannst wachsen und du herausfinden, was dich motiviert, begeistert und inspiriert. Wenn du dann dein Wochenende nicht mit Freizeitaktivitäten zuballerst, sondern dir auch mal Zeit nimmst, dich zu reflektieren, dann findest du deine eigenen Träume, Ziele, Vision, Glaubenssätze, Überzeugungen, deine Einstellungen, Entschlossenheit und Klarheit.

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Schau nicht ständig in den Rückspiegel, sondern schau durch die Frontscheibe. Was passiert, wenn man beim Autofahren ständig in den Rückspiegel schauen würde? Genau, man würde (Auffahr-)Unfälle produzieren, die nicht nötig gewesen wären. Entscheide nicht auf der Basis deinerr Vergangenheit. Alles, was in der Vergangenheit war, kannst du eh nicht mehr ändern, auch die Täler des Lebens, Tage, an denen du dich wertlos und einsam fühltest. Es wird Momente und Erlebnisse geben, die dir immer in Erinnerung bleiben werden, auch Worte, die du nie vergessen wirst. Das alles waren aber eben nur Erlebnisse und Worte.

Wenn du deinen inneren Scheinwerfer auf all die negativen Erfahrungen, Versagensmomente und Momente, wo du gescheitert bist, richtest, dann wirst du mit einer negativen Einstellung und Brille durchs Leben gehen. Lasse los, auch wenn Loslassen eine der schwersten Aufgaben des Menschen ist. Verzeihe, verzeihe dir selbst und all den Menschen, die dir etwas angetan haben.

Höre auf, dich ständig mit anderen zu vergleichen
Höre auf dich mit anderen zu vergleichen. Denk immer daran, Geld auf der Bank macht nicht wirklich glücklich. Liebe, Gesundheit und Glück können wir uns nicht kaufen. Ja, wir können uns mit Geld vielleicht bessere Ärzte leisten, doch der, der unheilbaren Krebs hat, da hilft auch das ganze Geld auf der Bank nichts.

Verletzlichkeit
Bewahre dir deine Verletzlichkeit. Sage weiterhin, was dir auf dem Herzen liegt. Äußere Emotionen. Zeige Menschen, was sie dir bedeuten. Sage deinem Partner: „Ich liebe dich von ganzem Herzen.“ Sage dir selbst: „Ich liebe und akzeptiere mich voll und ganz von ganzem Herzen.“, oder mach dir mal eine Liste„Ich mag an mir …“

Übe dich in Dankbarkeit, denn wir leben hier in Deutschland absolut im Paradies.

Alle Bereiche in deinem Leben sind auf die eine oder andere Art und Weise miteinander verbunden und nichts lässt sich wirklich stringent trennen. Gib immer dein Bestes und sehe in Menschen das Beste.

Wenn ihr mehr über mentale und emotionale Stärke lesen wollte, dann schaut doch in mein Buch „Chefsache Kopf: Mit mentaler und emotionaler Stärke zu mehr Führungskompetenz“.

Ihre
Antje Heimsoeth

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