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In dieser Podcast-Folge teile ich sechs Erkenntnisse, die das Denken, Fühlen und Handeln verändern können.
Key Takeaways
- Erfolge bewusst wahrnehmen: Die Übung, mindestens zehn Erfolge der letzten Zeit aufzuschreiben, fördert Selbstwert und Selbstvertrauen. Es zählen nicht nur große Erfolge, sondern auch kleine Fortschritte wie schwierige Anrufe oder Training trotz fehlender Motivation. Die Forschung zur Selbstaffirmation zeigt, dass die bewusste Beschäftigung mit positiven Aspekten des Selbst Gehirnregionen aktiviert, die mit Belohnung verbunden sind.
- Bewusstheit als Grundlage: Ein Großteil des Denkens und Handelns läuft automatisiert ab. Gedanken tauchen auf. Bewertungen entstehen. Emotionen folgen. Reaktionen werden ausgelöst. Der entscheidende Moment entsteht dort, wo du ein Muster bemerkst. Bewusstheit verändert nicht automatisch das Verhalten, aber sie schafft die Voraussetzung, anders reagieren zu können.
- Geben steigert Wohlbefinden: Geld für andere auszugeben oder etwas zu schenken, kann das eigene Wohlbefinden steigern. Studien zum prosozialen Ausgeben zeigen, dass Menschen unter bestimmten Bedingungen glücklicher sind, wenn sie Geld für andere verwenden. Der Mechanismus liegt im Geben selbst, in Verbundenheit, Bedeutung und dem Erleben, etwas Positives getan zu haben.
- Nervosität umdeuten: Körperliche Aktivierung wie Herzrasen oder schwitzende Hände wird oft als Nervosität interpretiert, aber sie bedeutet nicht automatisch, dass etwas schief geht. Studien zeigen, dass es hilfreich sein kann, Nervosität als Aufregung oder Energie umzudeuten. Die Art, wie man einen Zustand benennt, beeinflusst den Umgang damit.
- Wiederholung und Glaubwürdigkeit: Wiederholte Gedanken hinterlassen Spuren im Gehirn, aber nicht alles, was man oft genug denkt, wird automatisch wahr. Der Illusory Truth Effect zeigt, dass Aussagen, die man mehrfach hört, glaubwürdiger erscheinen. Deshalb sollte man sich auf realistische und handlungsfähige Gedanken konzentrieren, statt sich mit negativen Selbstgesprächen zu blockieren.
- Innere Bilder als Training: Sportlerinnen und Sportler nutzen Visualisierung. Ein Golfer stellt sich seinen Schlag vor. Eine Skifahrerin fährt die Strecke mental ab. Ein Fußballer sieht eine Spielsituation wie einen Elfmeter vor seinem inneren Auge. Eine Reiterin geht ihren Parcours gedanklich durch. Vorstellung und tatsächliche Bewegung nutzen teilweise ähnliche neuronale Prozesse. Und genau deshalb kann mentales Vorstellungstraining wertvoll sein. Aktuelle Forschung zeigt, dass Imagery Practice die (sportliche) Leistung verbessern kann.
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