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In dieser Podcast-Episode spreche ich über die Integration von Mentaltraining in den Traineralltag. Sie adressiert die Herausforderungen, denen Trainer und Trainerinnen heute gegenüberstehen, wie gesellschaftlichen Pessimismus, familiäre Veränderungen und den Umgang mit Handys, und betont, dass Mentaltraining ein fester Bestandteil des sportlichen Trainings sein sollte, nicht nur ein optionales Zusatzangebot. Ich stelle meine Sport-Mental-Trainer-Ausbildung vor und ermutige Trainer, diese als präventive Maßnahme zu nutzen.
Mentaltraining als Trainer ins Training integrieren statt zusätzlich organisieren
- Herausforderungen für Trainer: Trainer sehen sich mit einer negativen Gesellschaft, Jugendlichen aus Patchwork-Familien und dem allgegenwärtigen Handy-Gebrauch konfrontiert. Diese Faktoren erschweren die Arbeit und führen oft zu Überforderung, da Mentaltraining im vollen Terminkalender kaum Platz findet. Viele Trainer leisten bereits mentale Arbeit, aber oft auf ineffiziente oder destruktive Weise.
- Mentaltraining als fester Bestandteil: Mentaltraining sollte nicht getrennt vom regulären Training betrachtet werden, sondern als integraler Bestandteil, um Selbstvertrauen, Selbstwert und Identität der Sportler zu stärken. Es ersetzt nicht das sportliche Training, sondern ergänzt es, insbesondere im Wettkampf, wo mentale Stärke oft entscheidend ist. Trainer können es durch offene Fragen und angemessene Reaktionen auf Emotionen einfließen lassen.
- Beispiel Lampenfieber: Ein Landestrainer gab zu, selbst unter Lampenfieber zu leiden, was bei seinen Schülern Erleichterung auslöste, da sie sich verstanden fühlten. Solche Offenheit ist selten, aber wichtig, um mentale Themen zu enttabuisieren. Floskeln wie ‚bleib positiv‘ helfen nicht weiter, sondern konkrete mentale Techniken sind gefragt.
- Präventive Arbeit statt Reaktion: Ich wünsche mir mehr vorausschauende, präventive mentale Arbeit, anstatt erst bei Problemen zu reagieren. Trainer sollten mentale Aspekte in Gespräche nach Wettkämpfen, Fehlern oder Verletzungen einfließen lassen. So können Abwärtsspiralen durch negative Gedanken vermieden werden, die sonst zum Ausstieg aus dem Sport führen könnten.
- Ausbildung zum Sport-Mental-Trainer: Die Sport-Mental-Trainer-Ausbildung an der Heimsoeth Academy umfasst acht Tage und vermittelt Handwerkszeug für die Integration von Mentaltraining in den Traineralltag. Themen sind unter anderem Selbstvertrauen, Selbstwert, Umgang mit Druck und Lampenfieber, Konzentration und Emotionsregulation. Die Ausbildung findet mehrmals jährlich online oder in Präsenz statt und zeigt auch auf, wie man als Sportmentaltrainer oder Mental Coach Geld verdienen kann.
► Informationen und weitere Details zur Sportmentaltrainer Ausbildung: https://www.heimsoeth-academy.com/mental/ausbildung-sport-mentaltrainer/



