Ein Beruf mit Zukunft: Mental Coach im Pferdesport (ECA)

Ein Beruf mit Zukunft: Mental Coach im Pferdesport (ECA)

15. Juni 2026
Ein Beruf mit Zukunft: Mental Coach im Pferdesport (ECA)

Ein Beruf mit Zukunft: Mental Coach im Pferdesport (ECA)

15. Juni 2026

Erfolg als Nebenprodukt – Die Kraft der Präsenz im Pferdesport

Erfolg als Nebenprodukt – Die Kraft der Präsenz im Pferdesport

In dieser Podcastfolge spreche ich, Expertin für Mentale Stärke & Sport Mental Coach, über die Bedeutung des mentalen Zustands im Reitsport.
Fokus auf Ergebnisse und dem Gewinnen kann die Freude am Reitsport beeinträchtigen und die Leistung negativ beeinflussen. Stattdessen sollten Reiter den Prozess, die Freude und das Reiten im gegenwärtigen Moment genießen, um ihr volles Potenzial abzurufen.

Key Takeaways

  • Ergebnisse sind nicht das Ziel.
  • Auswirkungen auf das Pferd: Die Anspannung und der Druck, den ein Reiter empfindet, werden vom Pferd wahrgenommen. Wenn der Reiter an- und verspannt ist, verändert sich die Kommunikation mit dem Pferd, was dazu führen kann, dass die im Training gezeigten guten Leistungen im Wettkampf nicht abgerufen werden können.
  • Freude am Reitsport: Reiten und Pferdesport sollten Spaß machen und Freude bereiten. Wenn diese Freude verloren geht, ist es ratsam, eine Pause einzulegen und zu überdenken, ob der Turniersport noch das Richtige ist.
  • Selbstwert des Reiters: Ergebnisse im Reitsport sollten niemals dazu dienen, sich selbst etwas zu beweisen oder eine Bestätigung für die eigene Identität zu erhalten. Der Wert einer Person ist unabhängig von ihren reiterlichen Erfolgen oder Ergebnissen.
  • Umgang mit Fehlern: Jeder Fehler, jede schlechte Lektion oder jeder versprungene Galoppwechsel kann dazu führen, dass man sich weiter vom Ziel entfernt fühlt und einschränkende Glaubenssätze bestätigt werden. Dies kann die Begeisterung und Leidenschaft für den Reitsport mindern.
  • Druck und Lampenfieber: Turniere erzeugen per se Druck, der bis zu einem gewissen Grad förderlich ist. Wenn dieser Druck jedoch zu stark wird und zu Lampenfieber oder Blackouts führt, muss etwas unternommen werden. Turniersport sollte niemals ein Gefühl der Bedrohung auslösen, da dies Energie raubt und die Leistung beeinträchtigt.
  • Fokus auf den Prozess: Anstatt sich auf Ergebnisse sollten Reiter sich auf Prozesse konzentrieren. Dazu gehört die eigene Präsenz auf dem Pferd, die Reaktionen auf unerwartete Situationen und die konsequente Umsetzung der eigenen Ziele. Der Prozess ist das Einzige, was man kontrollieren und beeinflussen kann.
  • Routine und Prozessziele: Es ist ratsam, eine feste Routine für Turniere festzulegen und klare Prozessziele zu definieren. Dies beinhaltet, wie man reiten möchte, ob man auf Sicherheit oder Mut setzt, und die Akzeptanz aller Geschehnisse während des Ritts, ohne Frustration oder inneres Aufgeben.
  • Selbstvertrauen aufbauen: Selbstvertrauen entsteht nicht nur durch Erfolge, sondern auch durch die Definition von Erfolg, die konsequente Umsetzung von Zielen und die Präsenz im Moment.
  • Hier und Jetzt: Die Fähigkeit, im gegenwärtigen Moment zu bleiben, ist entscheidend, besonders wenn die Dinge nicht nach Plan laufen. Techniken wie die Fokussierung auf die Atmung können helfen, aus der Vergangenheit oder Zukunft zurück ins Hier und Jetzt zu gelangen und präsent zu bleiben.
  • Ergebnis als Nebenprodukt: Gewinnen und gute Ergebnisse sind ein Nebenprodukt, wenn man seinen bestmöglichen Ritt abliefert. Bessere Leistungen auf Turnieren entstehen durch den Fokus auf Prozess(e), Anwenden von Routinen, Präsenz und durch souveräne Reaktionen.

► Weiterlesen in meinem Buch „Sportmentaltraining. Erfolg beginnt im Kopf“, 3. Auflage, oder „Mentaltraining für Reiter“, 5. stark überarbeitete Auflage.

<< Mehr dazu auch im Online Training „Mentaltraining im Pferdesport“: https://angebot.antje-heimsoeth.de/online-kurs-reiten-im-kopf-mentaltraining-fuer-reiter-trainer/ >>

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