Wege aus der Angst – Wie du mit der Angst beim Reiten umgehen kannst
Mentale Stärke für Reiter*innen, Fahrer, Voltigierer und Ausbilder im Pferdesport
Angst im Pferdesport ist kein Zeichen von Schwäche. Sie ist ein Signal – und sie lässt sich verändern.
Nervosität vor dem Turnierstart, Angst nach einem Sturz, Unsicherheit im Gelände, Kontrollverlust im Galopp, Lampenfieber, negatives Kopfkino oder die Frage: „Was ist, wenn …?“
Viele Menschen im Pferdesport kennen diese Momente.
Dieses eBook zeigt dir Wege, wie du wieder Vertrauen, Mut und innere Ruhe aufbauen kannst – Schritt für Schritt, praxisnah und pferdesportbezogen.
Für wen ist dieses eBook „Wege aus der Angst“?
Dieses eBook „Wie du mit der Angst beim Reiten umgehen kannst“ ist für:
- Reiter*innen, die Angst oder Unsicherheit im Sattel erleben.
- Fahrer, die mehr Ruhe und Kontrolle beim Gespannfahren entwickeln möchten.
- Voltigierer, die mentale Stabilität und Fokus stärken wollen.
- Ausbilder, Trainer und Reitlehrer, die ihre Schüler*innen besser begleiten möchten.
- Eltern, die junge Reiter*innen nach Unsicherheit, Sturz oder bei Leistungsdruck unterstützen wollen.
Was dich erwartet
Im eBook „Wege aus der Angst“ erfährst du, wie Angst entsteht, warum sie sich körperlich so stark bemerkbar macht und wie du handlungsfähig bleibst.
Du lernst unter anderem:
- wie du Angstreaktionen frühzeitig erkennst
- warum Körperhaltung, Atmung und Gedanken so eng zusammenhängen
- wie du mit Gedankenstopp, Affirmationen und Codewörtern arbeitest
- wie Visualisierung Sicherheit und Vertrauen stärkt
- wie du mit Worst-Case-Szenarien konstruktiv umgehen kannst
- warum Dankbarkeit, Achtsamkeit und Präsenz dein Reiten verändern können
- welche Rolle mentale Bilder für Sitz, Hilfengebung und Selbstvertrauen spielen
Aus Angst wird Handlungsfähigkeit
Angst nimmt dir nicht nur Freude. Sie verändert deinen Sitz, deine Atmung, deine Entscheidungen und deine Kommunikation mit dem Pferd.
Genau hier setzt das eBook „Wege aus der Angst“ an:
Du bekommst konkrete mentale Tools, mit denen du deine innere Stabilität stärkst und wieder mehr Sicherheit im Umgang mit deinem Pferd entwickelst.
Nicht durch „Reiß dich zusammen“. Sondern durch Verständnis, Wiederholung, mentales Training und neue emotionale Erfahrungen.

Inhalte des eBooks „Wege aus der Angst“
- Angst verstehen
Was im Gehirn und Körper passiert, wenn Angst entsteht – und warum kluge Worte allein oft nicht reichen. - Gedanken stoppen
Wie du negatives Kopfkino, Grübeln und Selbstzweifel unterbrichst. - Selbstvertrauen aufbauen
Techniken für mehr innere Stärke, Präsenz und Sicherheit im Pferdesport. - Atmung und Körperhaltung nutzen
Wie du über Sitz, Haltung und Atem wieder Einfluss auf dein Gefühl bekommst. - Visualisierung trainieren
Mentale Bilder für bessere Ritte, klarere Hilfen und mehr Selbstvertrauen. - Produktive Selbstgespräche (Affirmationen) und Codewörter
Wie du deinen inneren Dialog veränderst und dich mental stabilisierst. - Praktische mentale Strategien gegen Angst
Von Bodenarbeit über Sitzübungen bis zu Achtsamkeit, Dankbarkeit und realistischen Zielsetzungen.
Dein Nutzen im Sattel
Nach dem Lesen hast du:
- mehr Verständnis für deine Angst
- konkrete mentale Übungen für Training, Turnier und Alltag
- mehr Selbstvertrauen im Umgang mit deinem Pferd
- bessere Möglichkeiten, Angst frühzeitig zu regulieren
- neue Impulse für mentale Stärke im Pferdesport
- praktische Ansätze für Reiter*innen, Fahrer, Voltigierer und Ausbilder
Angst darf da sein. Sie muss nicht im „Chefsessel“ in deinem Kopf sitzen.
Pferdesport lebt von Vertrauen – in dich selbst, in dein Pferd und in eure gemeinsame Entwicklung.
Dieses eBook hilft dir, Angst nicht als Gegner zu sehen, sondern als Signal und Hinweisgeber. Du lernst, wieder bewusster zu handeln, klarer zu denken und mutiger in kleinen Schritten voranzugehen.
Jetzt eBook „Wege aus der Angst“ sichern
Lade dir jetzt „Wege aus der Angst“ herunter und starte deinen Weg zu mehr Vertrauen, Ruhe und mentaler Stärke im Pferdesport.

Neugierig geworden? Hier findest du weitere Wege für den Umgang mit der Angst
Onlinekurs Wege aus der Angst beim Reiten
Hier stecken 20 Jahre Erfahrung als Sport Mental Coach und ca. 45 Jahre als Reiterin drin!
- Videos und Audios
- Bonus-Material
- Fortlaufende Updates
Ihre Trainerin
Antje Heimsoeth, Jahrgang 1964, ist Dipl. Ing. (FH).
- Gründerin und Geschäftsführerin des Instituts für Mental Coaching, Heimsoeth Academy
- Antje Heimsoeth gehört zu den bekanntesten Mental Coaches und Vortragsrednern im deutschsprachigen Raum. Bei Managern und Medien gilt sie als „renommierteste Motivationstrainerin Deutschlands“ (FOCUS).
- Erfahrung mit internationalen Konzernen und traditionsreichen Mittelständlern sowie internationalen Spitzensportlern, Olympiasiegern, Profi-Teams und Bundestrainern
- „Pferdefrau“ seit dem 4. Lebensjahr. Bis 2003 regelmäßige Turnierteilnahmen (Dressur, Springen, Vielseitigkeit). Silbernes Reitabzeichen. Junge Pferde gekauft und ausgebildet. Mental Coaching von Reitlehrern und Reiter*innen seit 2003.
Bekannt aus den Reiterzeitschriften Reiter Revue, Dressur-Studien, Pegasus, Cavallo, Ingrid KLIMKE. - Autorin des Buchs „Mental-Training für Reiter“, 5. Auflage
- Ende 2019 wurde sie zum Senat der Wirtschaft, einer Wertegemeinschaft) berufen und so Teil eines exklusiven Kreises von Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.
- Bestsellerautorin: Antje Heimsoeths Veröffentlichungen in bekannten Verlagen, wie u. a. Haufe, C.H. Beck und SpringerGabler, unterstreichen ihre Fachkompetenz.
- Podcasterin – Podcast „Sportmentaltraining“ und Podcast Mentale Stärke
- Ihren Expertenstatus unterstreicht Sie durch viele Ausbildungen, u.a. als DVNLP-Lehrtrainerin (DVNLP), Coach, DVNLP, zert. LernCoach (nlpaed), ECA Sport Coach (Master Competence), zert. MentalCoach, Sportmentaltrainerin (HAG), wingwave®-Coach, zert. Business Coach, Gesundheitstrainerin, zert. Work Health Balance-Coach für systemische Kurzzeit-Konzepte, zert. Entspannungspädagogin.
- Mit ihrer Expertise geht sie auch auf Sendung bei Fernsehsendern wie RTL Aktuell, n-tv, Sky, BR, nrw.tv, Hamburg1 und RFO, in Zeitungen wie F.A.Z. , WELT und WELT AM SONNTAG sowie bei Radiosendern wie Bayern 3 – Frühaufdreher, SWR3, Sport1, BR und ManagementRadio.
- Bisherige Einsatzgebiete: Deutschland, Österreich, Italien, Schweiz, Nepal, China, Amerika, Mallorca
FAQ Wege aus der Angst beim Reiten
Ist das eBook nur für Reiter*innen geeignet?
Nein. Es richtet sich auch an Fahrer, Voltigierer, Trainer*innen, Ausbilder und Menschen, die Pferdesportler begleiten.
Hilft das eBook nach einem Sturz?
Es enthält Impulse und Übungen, die beim mentalen Wiederaufbau nach belastenden Erfahrungen unterstützen können. Bei starken Traumafolgen ersetzt es keine therapeutische Begleitung.
Brauche ich Vorerfahrung mit Mentaltraining?
Nein. Die mentalen Übungen sind verständlich erklärt und praxisnah aufgebaut.
Kann ich die Inhalte auch als Trainer*in nutzen?
Ja. Gerade Ausbilder und Reitlehrer erhalten wertvolle Ansätze, um Angst offen, respektvoll und lösungsorientiert zu begleiten.
Warum habe ich plötzlich Angst beim Reiten?
Angst tritt auf, wenn die wahrgenommenen Anforderungen einer Aufgabe höher erscheinen – oder der Glaube an die eigene Fähigkeit aus irgendeinem Grund abnimmt.
Mögliche Ursachen sind:
- Ein Erlebnis hat dein Sicherheitsgefühl verändert
Ein Sturz, ein Durchgehen des Pferdes, ein Kontrollverlust oder auch nur eine Schrecksituation können sich abspeichern. „Ängste haben ihr eigenes Gedächtnis“ – der Körper erinnert sich oft schneller als der Verstand. - Du denkst heute anders über Risiken nach als früher
Viele Reiter berichten, dass sie als Kinder mutig waren und später vorsichtiger wurden. Mit mehr Lebenserfahrung bewertet man mögliche Folgen bewusster: Was passiert, wenn ich falle? Was, wenn mein Pferd erschrickt? Diese Gedanken können Angst erzeugen. - Dein Vertrauen ist erschüttert
Angst entsteht häufig durch Zweifel:- Zweifel an dir selbst („Kann ich das noch?“)
- Zweifel am Pferd („Bleibt es kontrollierbar?“)
- Zweifel an der Sicherheit („Was könnte passieren?“)
Die Situation wird dann innerlich zur Bedrohung.
- Ein Angstkreislauf beginnt
Du spürst Unsicherheit → dein Körper reagiert (Anspannung, festhalten, flachere Atmung) → dein Pferd spürt deine Spannung → es reagiert eventuell unsicher → deine Angst wird bestätigt. Im Dokument wird beschrieben, dass ein verkrampfter Reiter dem Pferd „Gefahr“ signalisieren kann.
Welche negativen Konsequenzen und Folgen hat Angst?
- Glaube an sich selbst nimmt ab.
- Angst überträgt sich auf das Pferd.
- Die wahrgenommenen Anforderungen einer Aufgabe wachsen, Aufgabe scheint zunehmend anspruchsvoller.
- Ziele scheinen zu schrumpfen.
- Angst führt zu Vermeidungsverhalten (defensiv statt offensiv, reagieren statt agieren) bis hin zur Verweigerung der Ausführung z.B. des Sprungs.
- Ereignisse scheinen sich zu überschlagen.
- Angst führt zu aufgabenirrelevantem Denken und beeinträchtigt die Informationsaufnahme.
- Angst beeinträchtigt die Konsolidierung des Gedächtnisinhalts, so dass neu Gelerntes schneller vergessen wird.
- Angst führt zu Wahrnehmungsverzerrungen.
- Rationales Denken ist unmöglich. Der Instinkt neigt dazu, zu übernehmen.
- Die Auswirkungen auf die Leistung, insbesondere wo die Kontrolle der Feinkoordination und ein klarer Kopf wichtig sind, erweisen sich häufig als verheerend.
- Pferd und Reiter können kein Vertrauen zueinander entwickeln und werden immer verkrampft auf den nächsten Angstauslöser warten.
- Vor allem verhindert Angst die Losgelassenheit und innere Ruhe von Pferd und Reiter. Fehlende Losgelassenheit macht wiederum die im Verlauf der Ausbildung angestrebte Minimierung der Hilfen unmöglich.
- „Warten“ auf den nächsten Seitensprung des Pferdes
- Erhöhung des Muskeltonus → verspannter Sitz des Reiters, angespannte und verkrampfte Muskeln, hochgezogene Schultern und Hacken, Knie, die klemmen; unsicherer Reiter, Reiter „signalisiert“ seinem Pferd „Gefahr“
- Pferd fühlt sich schutzlos und allein gelassen und sucht vielleicht sein Heil in der Flucht.
- Keine Freude mehr am Reitsport und den Pferden.
- Selbstzweifel
Wie kann ich Angst nach einem Sturz überwinden?
- Akzeptiere die Angst – bekämpfe sie nicht
Nach einem Sturz ist Angst eine normale Reaktion. Das Dokument beschreibt Angst als Schutzsignal: Sie möchte verhindern, dass wir uns erneut in eine gefährliche Situation bringen. Problematisch wird sie erst, wenn sie dauerhaft blockiert und den Handlungsspielraum einschränkt.
Der erste Schritt lautet deshalb:
- „Ich habe Angst“ wahrnehmen.
- Herausfinden: Wovor genau habe ich Angst? (erneuter Sturz, Kontrollverlust, Schmerzen, Unsicherheit?)
- Verstehe deinen persönlichen „Angstkreislauf“
Mache eine Bestandsaufnahme – frage dich:
- Situation: Wann kommt die Angst? (z. B. Aufsteigen, Galopp, Gelände, Sprung)
- Gedanken: Was sage ich innerlich? („Es passiert wieder etwas“, „Ich kann das nicht“)
- Körper: Wie reagiert mein Körper? (Verspannung, flache Atmung, Herzklopfen)
- Verhalten: Was tue ich dann? (Vermeiden, abbrechen, verkrampfen)
Denn Angst besteht nicht nur aus einem Gefühl, sondern auch aus Gedanken, Körperreaktionen und Verhalten.
- Baue Vertrauen durch kleine Erfolgserlebnisse wieder auf
- Umgang mit Angst in der Gegenwart: Angst entsteht oft durch Gedanken an die Vergangenheit oder Zukunft. Im gegenwärtigen Moment gibt es keine Angst. Atemtechniken wie Boxatmung, 5-4-3-2-1 Atmung und Bauchatmung helfen, im Hier und Jetzt zu bleiben und die Angst zu reduzieren.
- Gedankenstopp-Technik: Bei negativen Gedanken kann die Gedankenstopp-Technik helfen: sich selbst laut oder leise Stopp sagen, ein rotes Stoppschild visualisieren oder ein Gummiband am Handgelenk nutzen.
Was tun bei Angst im Gelände?
Den Körper beruhigen – denn das Pferd spürt die Spannung
Angst führt häufig zu: höherem Muskeltonus, festem Sitz, klemmenden Knien, hochgezogenen Schultern, starrer Haltung.
Dadurch erhält das Pferd das Signal „Gefahr“ und kann selbst unsicher werden.
Ziel ist:
- bewusst doppelt so lange ausatmen,
- Schultern lösen,
- tief sitzen,
- Hände weich halten,
- Raus aus dem Angst-Freezing (Angststarre) – wieder beweglich werden.
Nicht „weg von der Angst“, sondern „hin zum Ziel“ denken
Statt: „Hoffentlich passiert nichts.“
besser:
„Ich reite ruhig Schritt für Schritt weiter.“
„Ich vertraue mir und meinem Pferd.“
„Wir schaffen diese Strecke gemeinsam.“
Man unterscheidet zwischen Fluchtmotivation („weg von der Angst“) und Zielmotivation („hin zu Sicherheit, Vertrauen, Freude“).
Kleine Erfolgserlebnisse sammeln
Angst verschwindet selten durch gutes Zureden. Das Dokument betont: Das Angstgedächtnis braucht neue positive Erfahrungen.
Praktisch bedeutet das:
- erst kurze, bekannte Strecken reiten,
- eventuell mit ruhigem Begleitpferd starten,
- schwierige Situationen dosiert üben,
- Anforderungen langsam steigern,
- jeden gelungenen Schritt bewusst abspeichern, verstärken und „feiern“.
Vertrauen entsteht durch wiederholte positive Erlebnisse.
Visualisierung: Innere Bilder verändern
Nicht den „schlimmen Film“ im Kopf laufen lassen: Pferd erschrickt, Kontrollverlust, Sturz, Unfall.
Stattdessen mental trainieren:
- sich einen ruhigen Ausritt vorstellen,
- gelassenes Reagieren üben,
- das gewünschte Verhalten innerlich wiederholen.
Kompetente Unterstützung nutzen
- regelmäßige, sichere Konfrontation mit der Situation,
- Hilfe durch Sport Mental Coach,
- individuelle Bewältigungsstrategien.
Merksatz:
Atmen – Körper lösen – Gedanken steuern – kleine Schritte gehen – positive Erfahrungen sammeln. Nicht die Angst führt, sondern der Reiter übernimmt wieder Verantwortung.
Warum spürt mein Pferd meine Angst?
Dein Pferd spürt deine Angst nicht, weil es deine Gedanken lesen kann – es spürt die körperlichen und kommunikativen Veränderungen, die Angst in dir auslöst. Angst verändert deinen Körper, deine Atmung, deine (An-)Spannung und damit die Signale, die du deinem Pferd gibst.
Wenn du Angst hast, passiert Folgendes:
- Deine Atmung verändert sich: Angst kommt von „Enge“ – der Körper macht sich eng, die Atmung stockt, der Brustkorb zieht sich zusammen. Deine Atmung wird flacher oder schneller. Diese veränderte Körperspannung nimmt dein Pferd wahr.
- Deine Muskulatur spannt sich an: Der Muskeltonus steigt. Dein Sitz wird fester und weniger geschmeidig: verspannte Muskeln, hochgezogene Schultern, klemmende Knie oder feste Hände können entstehen. Dein Pferd bekommt dadurch plötzlich andere, härtere oder widersprüchliche Signale.
- Deine Kommunikation verändert sich: Normalerweise kommunizierst du fein über Sitz, Gewicht, Atmung, Stimme und Hilfen. Bei Angst wirst du unbeweglicher, starrer und weniger klar. Eine „Starre“ auf dem beweglichen Pferderücken kann dich instabil machen und dem Pferd Unsicherheit vermitteln.
- Angst beeinflusst die Motorik: Bewegungen können schwerfällig, überhastet oder unkoordiniert werden.
- Deine innere Haltung sendet ein Signal: Pferd als „Spiegel deines Verhaltens und deiner Kommunikation“. Wenn du innerlich Gefahr erwartest, reagierst du körperlich bereits so, als wäre Gefahr da. Dein Pferd nimmt diese Veränderung wahr und kann daraus schließen: „Mein Mensch ist angespannt – stimmt hier etwas nicht?“
Kurz gesagt:
Mein Pferd spürt meine Angst, weil meine Angst sichtbar und fühlbar wird: in meiner Atmung, meinem Muskeltonus, meinem Sitz, meiner Körpersprache und der Qualität meiner Kommunikation. Wenn ich Sicherheit, Ruhe und Losgelassenheit entwickle, kann ich meinem Pferd Sicherheit vermitteln.
Wie bekomme ich mehr Selbstvertrauen im Sattel?
Mehr Selbstvertrauen im Sattel entsteht nicht dadurch, Angst einfach „wegzudrücken“, sondern indem du Selbstvertrauen Schritt für Schritt neu aufbaust – in dich, dein Können und dein Pferd. Angst entsteht häufig dann, wenn du glaubst, dass die Anforderungen einer Situation größer sind als deine eigenen Fähigkeiten.
Der Schlüssel ist also: den Glauben an die eigenen Fähigkeiten wieder stärken.
Hilft Mentaltraining gegen Reiterangst?
Mentaltraining kann gegen Reiterangst helfen, weil Angst nicht nur durch äußere Situationen entsteht, sondern stark durch Gedanken, Bewertungen, innere Bilder, Körperreaktionen und das eigene Vertrauen in die Bewältigungsfähigkeit beeinflusst wird.
Angst beim Reiten entsteht häufig, wenn Reiter das Gefühl bekommen, dass die Anforderungen einer Situation größer sind als die eigenen Fähigkeiten – etwa vor einem Sprung, nach einem Sturz oder im Gelände. Entscheidend ist dabei die persönliche Bewertung: Wird eine Situation als nicht bewältigbar eingeschätzt, entsteht Angst.
Mentaltraining setzt genau hier an. Es hilft Reitern dabei,
- Angstgedanken zu erkennen und zu verändern: Negative innere Sätze wie „Ich werde versagen“ oder „Das kann ich nicht“ können durch hilfreiche Bewertungen und lösungsorientierte Gedanken ersetzt werden.
- das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wieder aufzubauen: Reiter sollen sich immer wieder bewusst machen, was sie können und welche Stärken sie besitzen.
- den Angstkreislauf zu unterbrechen: Angst beeinflusst Körper, Wahrnehmung, Gedanken, Gefühle und Verhalten gegenseitig. Mentaltraining hilft, diese Muster frühzeitig wahrzunehmen und gegenzusteuern.
- wieder handlungsfähig und entspannt zu werden: Erfolgreiche Angstbewältigung braucht Strategien auf körperlicher, gedanklicher und emotionaler Ebene. Der Reiter lernt, sein inneres Erleben aktiv zu beeinflussen, statt nur äußere Umstände zu verändern.
Kurz gesagt: Mentaltraining nimmt Reitern nicht automatisch jede Angst – und Angst ist grundsätzlich auch eine wichtige Schutzreaktion. Aber Mentaltraining hilft, lähmende oder blockierende Reiterangst zu regulieren, wieder Vertrauen aufzubauen und mit mehr innerer Ruhe, Sicherheit und Freude zu reiten.
Ist Angst beim Reiten normal?
Angst beim Reiten ist normal – und sie gehört sogar zu den natürlichen Schutzmechanismen von Mensch und Pferd. Im Dokument heißt es ausdrücklich: „Pferde und Menschen haben Angst. Das ist völlig normal, natürlich, ungefährlich und manchmal überlebenswichtig.“
Angst entsteht, wenn ein Reiter das Gefühl hat, dass die Anforderungen einer Situation größer sind als die eigenen Fähigkeiten, sie zu bewältigen – zum Beispiel nach einem Sturz, vor einem Sprung, beim Ausreiten oder auf einem unsicheren Pferd. Sie ist eine Stressreaktion: Der Körper bereitet sich auf Schutz, Kampf oder Flucht vor.
Ein gewisses Maß an Angst kann sogar hilfreich sein: Sie macht vorsichtiger, erhöht die Aufmerksamkeit, hilft Gefahren schneller zu erkennen und sorgt dafür, dass wir nicht unnötige Risiken eingehen.
Problematisch wird Angst erst, wenn sie zu stark wird: Dann kann sie den Reiter blockieren, das klare Denken ausschalten, zu Verkrampfung führen und sich auf das Pferd übertragen. Eine starre, verspannte Haltung im Sattel kann wiederum Unsicherheit beim Pferd auslösen.
Entscheidend ist daher nicht, nie Angst zu haben, sondern zu lernen, mit ihr umzugehen: die eigenen Angstsignale wahrnehmen, Vertrauen Schritt für Schritt wieder aufbauen und durch Training, positive Erfahrungen und mentale Strategien wieder Sicherheit gewinnen.
Wie lange dauert es, Reiterangst zu überwinden?
Die Dauer, Angst zu überwinden, ist individuell verschieden und hängt davon ab, wie stark die Angst ausgeprägt ist, wodurch sie entstanden ist, welche Erfahrungen der Reiter gemacht hat und wie konsequent daran gearbeitet wird.
Kann ich trotz Angst wieder entspannt reiten lernen?
Sie können wieder entspannt reiten lernen. Angst bedeutet nicht, dass Sie „nicht fürs Reiten gemacht sind“ – sie ist zunächst eine normale Schutz- und Stressreaktion.
Der Weg zurück führt nicht darüber, Angst einfach zu verdrängen, sondern darüber, wieder Selbstvertrauen aufzubauen – in sich selbst, das Pferd und die eigenen Fähigkeiten und Stärken.
KONTAKT
Wir freuen uns über Ihre Nachricht oder Ihren Anruf!
Anrufen
+49 171 61 63 194
Postanschrift
Schützenstr. 24, D – 83024 Rosenheim
